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«_ Dem Prüfungsamt bei der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Vorgelegt von Rybalkina Marina Matrikel-Nr.: 9091472 Referentin: Prof. Dr. Birgit ...»

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Bachelorarbeit über das Thema

Internet-Phänomene des Runets

Parömiologische Eigenschaften der Blogosphäre

_____________________________________________________________

Dem Prüfungsamt

bei der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Vorgelegt von

Rybalkina Marina

Matrikel-Nr.: 9091472

Referentin: Prof. Dr. Birgit Menzel

Inhaltsverzeichnis

Einleitung 3

1. Internet in Russland: Meilensteine der Entwicklung 4

1.1 Vom Pentagon in die ganze Welt: Die Entstehung des Internets 4 1.2 1990-1995: Putsch, Zerfall der UdSSR und Fido-Konferenzen 5 1.3 1995-2000: Netzjournalismus, Kommerzialisierung, Runet 6

1.4 Das Runet im 21. Jahrhundert: Blogs und soziale Netzwerke 8

2. Eigenschaften der computervermittelten Kommunikation 9

3. Internet als Raum der kulturellen Produktion 12

3.1 Netzkultur – die Kultur des Internets 12

3.2 Netlore – die Internetfolklore 13

4. Internet-Meme als Phänomene des Internets 14

4.1 Der Begriff Mem 14

4.2 Internet-Meme: Entstehung und Verbreitung 16

4.3 Probleme der Klassifikation der Internet-Meme 17

4.4 Funktion der Internet-Meme 18

5. Zur russischen Internetkultur 19

5.1 Linguistische und stilistische Besonderheiten der CMC im Runet 19

5.2 Der Padonki-Slang als Form der russischen Netlore 21

6. Exemplarische Untersuchung der Internet-Meme des Runtets 25

6.1 Methodologische Überlegungen 25

6.2 Das Internet-Mem kak strašno žit’ 26

6.3 Das Internet-Mem v Bobrujsk, žyvotnoe 32

6.4 Das Internet-Mem ja krevedko 36

6.5 Fazit 44 Schlussfolgerung 46 Literaturverzeichnis 48 Anhang 55 2 Einleitung Das Internet – ein neues Medium – spielt im öffentlichen und privaten Leben der Menschen weltweit eine immer größere Rolle. Als Synonym der Globalisierung hebt das Internet das Prinzip der geografischen Entfernung auf und erweitert die Möglichkeiten des Informationsaustausches erheblich. Das neue Medium sorgt für die Entstehung eines neuen kommunikativen Phänomens – der computervermittelten Kommunikation und bereichert dem Planeten um eine neue Sphäre – die virtuelle Blogosphäre*.

Wie beeinflusst das Internet unsere Kultur und unseren Sprachgebrauch? Als eine Annäherung an diese komplexe Fragestellung wird in der vorliegenden Arbeit die russische Blogosphäre auf ihre Eigenschaft Parömien* hervorzubringen untersucht.

Der erste Abschnitt gibt einen Überblick über die Entwicklung des Internets in Russland, der zweite erläutert die Besonderheiten der Kommunikation im Internet, die zur Entstehung eines neuen kulturellen Raums wesentlich beitragen. Die Eigenschaften der virtuellen Kultur werden im dritten Abschnitt dargestellt. Eine Ausprägung der Internet-Kultur – die Internet-Phänomene, auch Internet-Meme genannt, stehen im Mittelpunkt des vierten Abschnittes, wo ihre grundlegenden Entstehungs- und Verbreitungsmechanismen beschrieben werden sowie ein Versuch ihrer Klassifikation unternommen wird.

Der fünfte Abschnitt widmet sich den Besonderheiten der russischen InternetKultur, die zahlreiche Meme hervorgebracht hat. Abschließend wird eine exemplarische Untersuchung an drei populären Internet-Memen des russischen Internets durchgeführt, in der besondere Aufmerksamkeit dem Prozess der Wortschöpfung in der Blogosphäre, den Eigenschaften der Internet-Parömien und ihrem Einfluss auf die Sprache gewidmet wird.

Da die vorliegende Arbeit sich dem Thema Internet widmet und folglich zahlreiche Internet-Links enthält, empfiehlt es sich, sie auf einem mit dem Internet verbundenen Computer zu lesen.

–  –  –

1. Internet in Russland: Meilensteine der Entwicklung

1.1 Vom Pentagon in die ganze Welt: Die Entstehung des Internets Die Ursprünge des Internets 1 2, lassen sich in den USA zu der Zeit des Kalten Krieges finden: Als die Sowjetunion am vierten Oktober 1957 den ersten Erdsatelliten Sputnik um die Erde schickt, gründet das US-amerikanische Verteidigungsministerium die Advanced Research Projects Agency, eine Behörde, die im Jahr 1969 das ARPANET-Netz, den Vorläufer des Internet entwickelt (Gorny:2006, 70). Das primäre Ziel von ARPANET ist die Herstellung einer sicheren Vernetzung zwischen den führenden Forschungsstätten und Universitäten des Landes, die im Auftrag des amerikanischen Verteidigungsministeriums arbeiten (Glaser). In den nachfolgenden Jahren wird kontinuierlich an der Erweiterung von ARPANET gearbeitet, in den 70er Jahren wird das Netz auch für nicht militärische Zwecke freigegeben (Wetzstein, 25). Die erste internationale Verbindung stellt ARPANET 1973 zum University College London her (Dittmann, 110). Anfang der 80er Jahre spaltet sich das Military Net ab, für die restlichen Netze beginnt sich die Bezeichnung Internet durchzusetzen (Wetzstein, 25). Technische Neuerungen, wie die Entwicklung des E-Mail-Programms 3 im Jahre 1971 oder der Technologie der TCP/IP* Protokolle 4 1983, die eine universelle Datenvernetzung ermöglicht, stellen die Weichen für die erfolgreiche Verbreitung des Netzes. Zu Beginn der 90er Jahre wird das Internet über die Grenzen der Universitäten und Forschungsinstitute hinaus für alle Nutzer weltweit zugänglich: 1991 wird die Idee des auf der Hyper Text Markup Language (HTML)* basierten World Wide Webs* 5 vorgestellt, eines Internetdienstes, der das Surfen in seiner heutigen Form ermöglicht. Das Aufkommen von Mosaic, dem ersten WEB-Browser-Programm im Jahre 1993 1 Die Bezeichnung Internet, eine Wortkreuzung der englischen Wörte inter und network, kam in den 1970er Jahren auf (Oxford Dictionary).





2 Erläuterungen zu den mit den *markierten Fachbegriffen siehe Glossar im Anhang.

3 Das Programm wurde von dem US-amerikanischen Computerspezialisten Ray Tomilson entwickelt („Email Home“).

4 1983 von den amerikanischen Informatikern Robert E. Kahn und Vinton Cerf („Internet History“) entwickelt. Cerf wird oft als einer der Väter des Internet bezeichnet. Heute ist er Vizepräsident des Managementteams von Google (Dittmann, 110) 5 Von dem britischen Physiker und Computerspezialisten Tim Berners-Lee („Das Phänomen“).

4 revolutioniert das Netz – dank des einfachen und benutzerfreundlichen Interface entdecken die begeisterten Adapter der Computertechnologien das World Wide Web (Gorny:2006, 70-71). Das Internet-Zeitalter beginnt.

1.2 1990-1995: Putsch, Zerfall der UdSSR und Fido-Konferenzen In die Sowjetunion kommt das Internet im Jahr 1988, als die Mitarbeiter des

-Instituts, der führenden Kernforschungstätte des Landes die Verbindung zu dem globalen Netz herstellen („Kak zaroždalsja“). Die Idee einer länderübergreifenden Vernetzung der Wissenschaftler, frei von geographischen und vor allem ideologischen Grenzen, ist in der akademischen Welt jedoch nicht neu. Noch in der Zeit des Kalten Krieges wird versucht eine Datenverbindung zwischen den Wissenschaftlern auf den beiden Seiten des Eisernen Vorhanges herzustellen 6. In den 70er und 80er Jahren entstehen in der Sowjetunion interne landesweite Computernetze: Die sowjetischen Forschungsstätten und Universitäten sind ab Ende der 1970er Jahre über das AKADEMSET-Netz miteinander verbunden (Dittmann, 110, 118). Eine dauerhafte Verbindung mit den Kollegen im Westen kommt jedoch erst zu Beginn der 1990er Jahre mit der Verbreitung des Internets zustande („Kak zaroždalsja“). Zunächst können die sowjetischen Wissenschaftler E-Mails mit Hilfe des Internets versenden, den ersten Zugang zu einem WWW-Server bekommen sie im Jahr 1993.

Im September 1990 wird der Domain-Name.su registriert, das Domain.ru entsteht im Jahr 1994 („Internet v Rossii“). Bereits im Sommer 1991 gehen die ersten unabhängigen sowjetischen Nachrichtenagenturen, u.a. Interfaks und RIA Novosti, ins Netz, als einzige unzensierte Medien des Landes sorgen sie für eine unabhängige Berichterstattung während des Putsches im August 1991 („Kak zaroždalsja“).

Anfang der 90er Jahre bleibt der Zugang zum Internet für die meisten Einwohner des krisengeschüttelten Russland unerschwinglich. Einer großen Popularität erfreut sich daher die kostengünstige Alternative zum Internet – das nichtkommerzielle Mailboxnetz* Fidonet*. Vor allem im Zeitraum zwischen 1990 und 1995 finden über das Fidonet zahlreiche Diskussionen statt, die als Fido-Konferenzen bekannt geworden sind. Es bilden sich unterschiedliche 6 Im Juli 1977 stellt das International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) in Laxenburg bei Wien eine Datenverbindung zwischen Österreich, Polen, der UdSSR und den USA her. Das Experiment wird jedoch aus technischen Gründen eingestellt (Dittmann, 106Interessengruppen – die ersten Communities, russ. S („Internet v Rossii“).

Trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten schreitet die Verbreitung des Internets in Russland voran. Es entstehen die ersten großformatigen Internetprojekte und -Ressourcen wie z.B. die 1994 gegründete OnlineBibliothek Biblioteka Maksima Moškova 7 oder die 1995 ins Leben gerufene Unterhaltungsseite Anekdoty iz Rossii 8. Im März 1995 erscheint die erste elektronische Version eines russischen Printmediums – der pädagogischen Zeitung – im Netz (Gorny).

Die Vorstellung von dem Internet als einem freien und unabhängigen virtuellen Raum, so wie sie die von dem US-amerikanischen Literaten John Perry Barlow in seiner Declaration of Independence of Cybercpace 9 aus dem Jahr 1996 formuliert wird, findet offensichtlich in Russland, einem Land mit einer langen Samizdat 10-Tradition breite Unterstützung (Kuznecov, 11). Fast alle vorhandenen russischen sowie ausländischen Filme, Musiktitel und Bücher 11 können mittlerweile im Internet kostenlos heruntergeladen werden 12.

1.3 1995-2000: Netzjournalismus, Kommerzialisierung, Runet Der Netzjournalismus und die literarischen Sprachexperimente prägen das russische Internet von Mitte bis Ende der 90ger Jahre. Die ersten Internetzeitschriften – Naši Seti,, Zhurnal.ru erfreuen sich großer Beliebtheit, es entsteht sogar ein neuer journalistischer Beruf - der des Netzkolumnisten, russ. setevoj obožrevatel’, dessen Pionier Anton Nosik 13

wird. Man experimentiert mit dem kollektiven Schreiben literarischer Texte:

So entstehen im Jahr 1995 der erste interaktive Hyper-Text-Roman POMAH 14 und das Literaturspiel, außerdem findet der Wettbewerb der Netzliteratur TEHETA statt. Die kreativen Köpfe hinter diesen 7 www.lib.ru, heute eine Online-Bibliothek mit Kultstatus.

8 eine der populärsten russischen Internetseiten, 1. Platz in World Top 1000 am 06.02.98 (Gorny).

9 Den Text der Deklaration siehe unter https://projects.eff.org/~barlow/DeclarationFinal.html (28.04.2011).

10 Samizdat (russ. Selbstverlag) – nicht systemkonforme Texte, die auf inoffiziellen Wegen verbreitet werden, um der Staatszensur zu entgehen. Dabei hat der Autor keinerlei Kontrolle über die Verbreitung seiner Texte (Pjatkovskij).

11 So stellen u.a. bedeutende moderne russischen Schriftsteller wie Viktor Pelevin http://pelevin.nov.ru/texts/ und Vladimir Sorokin http://www.srkn.ru/texts (27.04.2011) ihre Texte kostenfrei im Netz zur Verfügung.

12 Die neuesten Tendenzen zeigen, dass das Internet als Raum zu freien Meinungsäußerung von der staatlichen Zensur immer stärker eingegrenzt wird („Freedom House“).

13 Sein Blog im Livejournal: http://dolboeb.livejournal.com/ (27.04.2011).

14 Von dem franz. bouts-rimés, Dichten nach vorgegebenen Endreimen.

6 Internetprojekten sind: Nosik, Artemij Lebedev 15 16, Segej Kuznecov, Mikhail Jakubov 17, Evgenij Gornyj 18, Vadim Maslov, Dmitrij Manin, („Kak zaroždalsja“) Roman Lejbov 19 (Kuznecov, 14-15). Einige von ihnen genießen auch heute, vor allem als Blogger, großes Ansehen in dem russischsprachigen Netz.

Ab 1995 beginnt in Russland die Kommerzialisierung des Internets: Die ersten Internetanbieter Cityline, Rossija Onlain werben um Kunden, 1996 entstehen die ersten russischen Suchmaschinen: Rambler, Aport, Yandex („Kak zaroždalsja“). In Sankt Petersburg wird das erste Internetcafé Russlands namens Tetris eröffnet.

Eine der bemerkenswerten Contents-Seiten* des Runets ist die 1996 gegründete Ressource Russkij Žurnal, 20 deren Projekt Žurnal’nyj Zal, das die traditionsreichen russischen Printmedien, (die sogenannten tolstye žurnaly) auf seiner Internetplattform beherbergt, sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreut.

1997 führt der Netzjournalist Raffi Aslanbekov 21 den Begriff Runet 22 ein, der seitdem zur Bezeichnung des russischsprachigen Internetsegments angewendet wird. Der erste kostenlose russische Email-Service Pochta.ru wird 1997 ins Leben gerufen (Gorny).

Als 1998 die Zahl der russischen User die Millionenmarke erreicht, beginnt

man in Russland das Internet als ein Massenphänomen zu bezeichnen (Gorny:

2006, 167). Mit der zunehmenden Verbreitung des Internets stirbt das Genre der Netzkolumnen allmählich aus, die Netzmagazine weichen den Internetzeitungen den Weg: Die erste Onlinezeitung Gazeta.ru wird 1999 unter Beteiligung einiger prominenter Internet-Persönlichkeiten – Lebedev, Moškov, 15 Sohn der Schriftstellerin Tatjana Tolstaja, Webdesigner, Weltreisender und Blogger mit Kultstatus im Runet, sein erstes Internetprojekt http://www.tema.ru/rrr/ stammt aus dem Jahr

1996. Lebedevs Blog im Livejournal http://tema.livejournal.com(27.04.2011).

16 Heute Vorsitzender des Redaktionsbeirates der 1998 gegründeten Ressource www.polit.ru.

17 Jakubov, ein Klassenkamerad von Lebedev, half Kuznecov, der berets seit 1992 eine eigene Emailadresse besaß, Lejbov und Gornyj den Zugang zum Internet zu bekommen (Kuznecov, 14-15).

18 Sein Blog im Livejournal http://e-g.livejournal.com (27.04.2011).

19 http://lj.rossia.org/users/r_l. (27.04.2011).

20 www.russ.ru Zur Geschichte des Projekts siehe http://magazines.russ.ru/novyi_mi/2006/3/ko18.html (29.04.2011).

21 Das erste Mal In seiner Kolumne Mysli Velikogo Djadjuški erwähnt http://web.archive.org/web/19970730114907/www.cityline.ru/uncle/thinks/110697.html(27.

04.2011).

22 Eine Wortzusammensetzung aus dem Domainnnamen.ru und net, in Ablehnung an die Wortformation Internet.

7 und Nosik ins Leben gerufen. Ein weiteres großes Projekt ist der OnlineNachrichtendienst Lenta.ru, dessen Chefredakteur Nosik wird.



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