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«Helena Malzew Menschenmann und Wasserfrau Ihre Beziehung in der Literatur der deutschen Romantik Bibliografische Information Der Deutschen Bibliothek ...»

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Auch die Nymphen können ebenso Flussnymphen wie auch Berg- und Waldnymphen sein. Jede heilige Stätte, Hain, Grotte oder Quelle, wurde durch eine Nymphe personifiziert. Deutsche Entsprechungen dazu, nämlich Zuordnungen jeder Wasserfrau einem bestimmten Gewässer, finden sich in größter Deutlichkeit bei Vulpius (Die Saal-Nixe herrscht im Fluss Saale, ihre Schwestern gebieten über andere Flüsse), bei Hensler (Donauweibchen) und in allen rheinischen Loreleysagen. Dagegen erstreckt Elisabeth Frenzel: Motive der Weltliteratur. S. 777. Als Halbgöttin und Wasserfrau hatte Thetis Zugang zum Styx (bzw. zur Lethe) – zum ‚Wasser des Lebens und des Todes’.

Eudóthea wird als eine mitleidsvolle „Tochter des Proteus, des starken Alten vom Meere“, eingeführt (Odyssee, 4. Gesang, Vers 365f.); Menelaos redet sie als „Göttin“ an (ebd., 4. Gesang, Vers 376). Proteus, ihr unsterblicher Vater, wird heute oft als Wassermensch per se betrachtet. Von den Wasserfrauen heißt es, sie hätten ‚protheische Natur’. Bei dieser Bezeichnung handelt es sich um das Fluktuierende des Wassers, um seine drei Aggregatzustände, dementsprechend um die Unbeständigkeit der Gestalt und des Charakters aller Wasserwesen. Vor allem die Wandlungsfähigkeit des Proteus dürfte bei solchen Vergleichen ausschlaggebend sein. Proteus kann sich in Tiere, Pflanzen und sogar Elemente (Wasser, Feuer) verwandeln – wie die Elementargeister, denn diese können sich zumindest in die Elemente verwandeln, aus denen sie bestehen. Eudóthea verabschiedet sich von Menelaos wie Undine von Huldebrand: Sie „tauchte hinab in die Wogen des Meeres“ (ebd., 4. Gesang, Vers 425). Ino Leukóthea war im Unterschied zu Eudóthea ursprünglich keine Göttin (wie ihr Name auf „thea“ suggeriert): „einst war sie sterblich und redend gewesen“ (5. Gesang, Vers 334). Sie bemitleidet Odysseus, wie Eudóthea den Menelaos, „darum stieg sie, gleich einem Meerhuhn, auf aus der Tiefe“ (5. Gesang, Vers 338). Dieser Vergleich kommt ebenfalls vor, wenn ihr Verschwinden beschrieben wird (5. Gesang, Vers 352f.). Eine weitere Wasserfrau, die in der Odyssee oft erwähnt wird und nie persönlich erscheint, ist Amphitrite, die Hüterin der Meerestiere.

sich Undines Machtbereich nach Fouqué über mehrere Meilen, ist jedoch nicht eindeutig definiert. Vorstellungen von Wasserfrauen, die über ein größeres oder nicht bestimmtes Gebiet herrschten, gab es bereits in der griechischen Mythologie. Nach Homer bewohnten die Sirenen eine Insel, so auch die Nymphe Calypso. Calypso, die Odysseus gegen seinen Willen in der Grotte auf ihrer Insel Ogygia festhält, hat viel Ähnlichkeit mit keltischen Feen oder Elfen von der Insel Abalon. Diese Insulanerinnen weisen keinerlei Wasserfrauen-Merkmale auf. Wer mit einer Nixe Kontakt aufnimmt, kommt zwangsläufig in Berührung mit Wasser, sei es durch Wasserspritzer, durch den nassen Saum des Gewandes oder durch den Besuch ihres – unter dem Wasser liegenden – Schlosses. Ganz anders Calypso, die als eine Göttin ohne Bezug zum Wasser beschrieben wird und deren Grotte keinerlei Ähnlichkeit mit einem Unterwasserschloss hat.76 Kirke und Calypso erscheinen als Antagonistinnen Penelopes. Dadurch nähert sich das Sujet dem Venusberg-Sujet an: Ähnlich wie die Venus oder die Prinzessin Ilse aus dem gleichnamigen Gedicht Heines versuchen diese Zauberinnen, den Helden der Welt zu entrücken.

Antike Nymphen fanden schnell Eingang in die europäische Literatur.

Während der Aufklärung und Romantik wurden altgriechische Oden

immer wieder übertragen und rezipiert. So legte Thomas Moore die folgende Übersetzung einer Ode Anacreons vor:

To thee, the Queen of nymphs divine, Fairest of all that fairest shine;

To thee, who rul’st with darts of fire This world of mortals, young Desire! […] For thee, o Queen! I wake the lyre, For thee, thou blushing young Desire, And oh! for thee, thou nuptial Power, Come, and illume this genial hour.77 Im weiteren Sinne lassen sich freilich sowohl Calypso als auch Kirke als Gebieterinnen über die Erde und das Wasser betrachten: So können sie vor drohenden Gefahren warnen und sogar günstige Winde schicken. Parallelen zu späteren christlichen Hexen, die weissagen und (Un)wetter machen, bieten sich an.

Thomas Moore: The poetical works. Collected by himself. In 5 Bd. Leipzig, 1842.

Bd. 1, S. 135. Odes of Anacreon. Ode LXVI.

Diese Ode aus vierfüßigen paargereimten Jamben beginnt mit der Invokation an die „Königin der göttlichen Nymphen“, die eine Hochzeit segnen soll. Hier agiert die Nymphe als eine Fruchtbarkeitsgöttin. Ihr Attribut sind die „Feuerpfeile“, mit deren Hilfe sie über die Menschen herrscht und sie leitet – die Nähe dieser Symbolik zu Amors Liebespfeilen sowie zu den Pfeilen der keuschen Jägerin Artemis ist unübersehbar.

Die Nymphe selbst ist ein überirdisches Wesen, das den Menschen beisteht, ohne eine Liebesbeziehung mit ihnen anzustreben.

b) Keltisch-englische Feen und Elfen

Keltische Motive drangen seit dem Mittelalter durch Artusromane und Feenmärchen in die europäische Literatur, wobei sie erst durch die Franzosen rezipiert und dann auch von anderen Völkern adaptiert wurden.78 Ein frühes Beispiel für die Adaption der keltischen Motive im deutschen Sprachraum ist Konrad von Würzburgs Partonopier und Meliur (s.

B.III.1). Zum Typus ‚Treuebruch des Mannes’ gehört die keltische Sage Albhine.79 „Es kann nicht geleugnet werden, daß die keltischen Elfenmärchen im Mittelalter, namentlich durch altfranzösische Dichter (z. B. Marie de France), im kultivierten Europa popularisiert wurden“ (Martin Löpelmann: Erinn. Keltische Sagen. Düsseldorf,





1977. S. 408).

Tuadh, eine irische Prinzessin, wurde von Manannan geraubt, vom Wassergott Tethra jedoch gerettet und unter Wasser gebracht. Seitdem hieß sie Albhine und lebte mit acht anderen Wasserfrauen auf dem Meeresgrund, bis sie „Ruad, der Sohn Rigdonnes, des Königs der Meermänner“, begegnete (Löpelmann: Erinn. S. 85). Anders als ihre Gefährtinnen wollte sie mit Ruad die Nacht nur unter der Bedingung verbringen, dass er sie zu den Menschen zurückbringt. Ruad versprach Albhine, sie auf dem Rückweg mitzunehmen, brach jedoch sein Versprechen. „Als aber Ruad in die Nähe der Küste seiner Heimat kam, da wühlte Albhine mit zauberischen Kräften [...] eine ungeheure Flutwelle auf. [...] So kam dort Ruad Rigdonnes Sohn und die Mannschaft von Lochlann elend um. Nach Albhines Namen aber heißt der Fluß seitdem Inbher nAilbhine“ (ebd., S. 92f.). Es geht also auch bei dieser Sage um die Erklärung des Flussnamen aus dem Namen einer Wasserfrau, denn die Kelten „haben zahlreiche und große Flusse nach Göttinnen benannt“ (Hutzl-Ronge: Quellgöttinnen. S. 185), vgl.

Fußnote 84. Über die Albhine-Sage schreibt Hutzl-Ronge, dass darin „die Erinnerung

an die Leben spendende und es zurücknehmende Mondgöttin“ lebt (Hutzl-Ronge:

Quellgöttinnen. S. 271).

Andererseits waren auch die bereits erwähnten antiken Stoffe von entscheidender Bedeutung für die englische Literatur der Romantik. So ließ sich der Anacreon-Übersetzer Thomas Moore durch die antiken Oden

auch zu eigenen Nymphen-Gedichten inspirieren. Ein Beispiel dafür bietet das Gedicht The Tell-Tale Lyre:

There was a nymph, who long had lov’d […] ’T was there, at twilight time, she stole, When the first star annouce’d the night,– With him who claim’d her inmost soul, To wander by that soothing light […] The youth full oft would make the Lyre A pillow for the maiden’s brow […] Unhappy nymph! Thy name was sung To every breeze that wander’d by;

The secrets of thy gentle tongue Were breath’d in song to earth and sky.

The fatal Lyre, by Envy’s hand Hung high amid the whisp’ring groves, To every gale by which’t was fann’d, Proclaimed the mystery of your loves.80 Die glückliche Liebesbeziehung der Nymphe (mit dem Menschenmann?) wurde durch die „verräterische Lyra“ gestört, da diese alle Liebesworte der Nymphe weitererzählte. Möglicherweise wurde Thomas Moore bei der Niederschrift dieses Gedichts von Fouqués „Zueignung“ zur Undine angeregt. Die Lyra steht auch bei Moore in Beziehung zur Nymphe; am Ende des Gedichts werden beide ins Paradies getragen.81 Durch diese sowohl räumliche als auch funktionelle Nähe der Lyra und der Nymphe entsteht der Gedanke, dass sowohl die Nymphe als auch die Lyra eins und dasselbe sind, nämlich Personifikationen der Poesie.

Die Fähigkeit zu singen oder Instrumente zu spielen ist fast allen englischen Nymphen, Feen und Elfen gemeinsam. The Invisible Girl aus Moores gleichnamigem Gedicht kann nur durch das Ohr wahrgenomThomas Moore: The poetical works. Bd. 2. Juvenile poems. S. 266f.

„Some pitying Spirit downward came, | And took the Lyre and thee to heaven“ (ebd.).

men werden, wenn sie „some fairy-song“ singt.82 Auch die Belle Dame sans merci aus dem gleichnamigen Gedicht von John Keats singt „a faery’s song“.83 Sie ist „full beautiful – a faery’s child“, wobei ‚Faery’ gleichbedeutend mit ‚Elfe’ verwendet wird, denn ein paar Strophen weiter heißt es: „She took me to her elfin grot“. Diese englischen ‚fairies’ oder ‚faeries’ stammen tatsächlich von keltischen Elfen ab, denen vor allem die Iren, weniger die Schotten, huldigten.

Diese Elfen wurden ‚Tuatha De Danann’, Kinder der Göttin Danu, genannt. Manchmal werden sie Abkömmlinge der Meereswesen genannt, und die Göttin Danu war allem Anschein nach eine Wassergottheit.84 Die Elfen selber werden allerdings nur selten mit Wasser in Verbindung gebracht. Dies geschieht vor allem dann, wenn sie Gewässer in ihren Schiffen oder im Flug überqueren, um Sterbliche auf ihre Insel zu entführen.85 Dementsprechend erscheinen sie in der irischen wie in der englischen Literatur oft als Luftgeister. In Edmund Spensers Epos The Faery Queene ist dies zwar noch nicht der Fall,86 aber schon bei William Shakespeare S. 227. Vers 16. In diesem Gedicht verteidigt der Sprecher den Glauben an das Wunderbare, indem er seine „unsichtbare Jungfrau“ als einen Luft- und Wassergeist betrachtet und nicht, wie ihn andere zu überzeugen versuchen, als eine Menschenfrau.

John Keats: The Complete Poems. Hg. v. John Barnard. 2. Ausg. Harmondsworth,

1977. S. 335.

Der Name ‚Danu’ ist möglicherweise mit dem Flussnamen ‚Donau’ identisch, vgl.

Löpelmann: Erinn. S. 407f.

Eine Fee verlockt den irischen Prinzen mit folgenden Worten:

„Das Eiland der Feen blüht fern im Meer.

Boadag gab dort, der edle Elfenkönig, Mir, seiner Tochter, das tanzende Schiff, Das Schiff aus Kristall, das schimmernd und funkelnd Sich wiegt auf dem Wogen und lachend dahinfährt.

Das schaukelt am Strand jetzt, das steuert uns hurtig Übers brausende Wasser nach Boadags Reich“ (Ebd., S. 317. Die Frau in dem gläsernen Schiff).

Spensers ‚Faery Queene’ Gloriana ist eine reine „lovely ladie“ mit einer schneeweißen Haut. Damit ähnelt sie einer höfischen Dame (Edmund Spencer: The faery Queene. Hg. v. G. W. Kitchin, D.D (Dean of Durham). Neuausg. Oxford, 1905. 1. Buch. I, 1-3). Ungewöhnlich ist nur, dass Gloriana auf einem weißen Esel reitet, denn gewöhnlich wird der Fee ein weißes Reh oder weißer Hirsch zugeordnet. Auch die Nymphen werden bei Spenser erwähnt. Sie sind offenbar Waldgeister: „As faire Diana in fresh begegnet man Oberon, Titania und Puck (A Midsummer Night’s Dream)87 als ‚fairies’, die weniger zum Wasser als zur Luft gehören.

Doch wie der ‚Luftgeist’ Ariel unsichtbar als eine Wasserfrau erscheint und die Nymphen anführt (The Tempest),88 so symbolisieren auch die Elfen in John Keats Song of the four faeries alle vier Elemente: Salamander als „spirit of Fire“, Breama als „aquish faery“, Zephyr als „Air“ und Dusketha als „Earth“.89 Etwas seltener begegnet man im englischen Sprachraum den Wasserfrauen von der Art der deutschen Nixen. Diese Art, die in Deutschland so weit verbreitet war, konnte sich in England nie gegen den Typus der zauberkundigen Feen und Elfen durchsetzen. Es ließen sich zwar auch für die nixenähnliche Wasserfrau mehrere Beispiele anführen, doch wirken summers day | Beholdes her nymphes enraung’d in shady wood, | Some wrestle, some do run, some bath in christall flood“ (Ebd., XII, 28-30).

Puck: How now, spirit! Whither wander you?

Fairy: Over hill, over dale, Thorough bush, thorough briar, Over park, over pale, Thorough flood, thorough fire.

(William Shakespeare: Gesamtausgabe (zweisprachige Originalausgabe). Hg. v. Frank Günther. Bd. 2: A Midsummer Night’s Dream. Cadolzburg, 2000. S. 34. 2. Akt. 1.

Szene.

Diese Geister lassen sich keinem Element eindeutig zuordnen, da sie sich in allen Elementen frei bewegen. Manche Elfen tragen Züge der Wassergeister. Titania sagt z.

B.:

I’ll give thee fairies to attend on thee […] And they shall fetch thee jewels from the deep, And sing, while thou on pressed flowers dost sleep (Ebd., S.74, 3. Akt, 1. Szene).

Die Elfen fördern die Fruchtbarkeit der Natur. Über die Grenzen der Elemente hinaus sind sie für die richtige Abfolge der Jahreszeiten verantwortlich; somit übernehmen sie die Funktion der griechischen Fruchtbarkeitsgöttin Demetra (Ebd., S. 40, 2. Akt, 1.

Szene).

Der ‚Luftgeist’ Ariel erscheint als ‚nymph of the sea’ (William Shakespeare: Gesamtausgabe. Bd. 7: The Tempest. Cadolzburg, 2001. S. 34. 1. Akt, 2. Szene). Somit überschreitet Ariel die Grenze zwischen Luftgeist und Wassergeist. Ihm dienen die Wasserfrauen, „nymphs, call’d Naiads, of the windring brooks, with [...] sedg’d crowns“ (ebd., S. 130), die hier als niedere Geister fungieren. Ariel ruft Iris herbei, diese befiehlt: „Come, temperate nymphs, and help to celebrate | A contract of true love; be not too late” – und die Nymphen erscheinen sofort (ebd.).

John Keats: The Complete Poems. S. 336.

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