WWW.ABSTRACT.DISLIB.INFO
FREE ELECTRONIC LIBRARY - Abstracts, online materials
 
<< HOME
CONTACTS



Pages:     | 1 |   ...   | 3 | 4 || 6 |

«Helena Malzew Menschenmann und Wasserfrau Ihre Beziehung in der Literatur der deutschen Romantik Bibliografische Information Der Deutschen Bibliothek ...»

-- [ Page 5 ] --

Viele Werke lassen sich dabei nur schwer einordnen: Fouqués Undine trägt den Untertitel „Erzählung“, zeigt jedoch viele Merkmale der Kunstmärchen, etwa die Dominanz des Wunderbaren über das Alltägliche, andererseits nähert sie sich dem Roman.62 Scharfe Grenzen zwischen der Nachdichtung und der kumulierend-assimilativen Umarbeitung werden in der Romantik ohnehin nur selten gezogen, wie das WunderAuch Der goldne Topf und Heinrich von Ofterdingen sind Romane und Kunstmärchen zugleich: Beiden Bezeichnungen begegnet man in der Forschungsliteratur. Von modernen Autoren wird manchmal eine scharfe Genreeinteilung der romantischen Werke versucht. Doch widersprechen solche Versuche dem Wesen der romantischen Literatur (Vermischung aller Gattungen, „progressive Universalpoesie“ im Sinne Friedrich Schlegels, „alles wird zu einem Märchen“ wie bei Novalis). Wenn in dieser Studie mit Begriffen wie ‚novellenartig’ oder ‚Roman als Kunstmärchen’ gearbeitet wird, so sind das ‚Annäherungswerte’. Fouqués Roman Der Todesbund, im gleichen Jahr wie die Erzählung Undine veröffentlicht, zeigt eine ähnliche Fabel und Perspektive wie Undine. Es stellt sich die Frage: Was veranlasste Fouqué dazu, Undine eine Erzählung zu nennen und Todesbund einen Roman? Wahrscheinlich war es der Anteil des Wunderbaren: Im Todesbund lassen sich alle Geschehnisse rational erklären, wenn man dem Zufall oder Schicksal eine große Rolle überlässt. Übrigens zeigen der Todesbund wie die Undine Nähe zu Tiecks Blondem Eckbert (vor allem in der Autorenperspektive und am Ende). Dieser Ansicht ist auch Renate Böschenstein (Böschenstein: Undine oder das fließende Ich. In: Irmgard Roebling: Sehnsucht und Sirene. S. 110): „Eine besonders deutliche Analogie besteht zwischen dem ‘Blonden Eckbert’ und der ‘Undine’“ Der blonde Eckbert gilt jedoch als Kunstmärchen.

horn Arnims und Brentanos und die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm veranschaulichen.

Der Hauptteil B.I. beginnt mit einem Kapitel über die Wasserfrauen im europäischen Kontext. Auf diese Weise können etwa die Unterschiede zwischen den Nixen und den Elfen oder den griechischen und den deutschen Nymphen geklärt werden. Diese räumlich und zeitlich ausgeweitete Deutung der Wasserfrau-Figur ist notwendig, um das Hauptthema dieser Arbeit ‚Die Beziehungen des Menschenmannes mit der Wasserfrau’ in seinen Gesamthorizont zu stellen und sinnvoll darstellen zu können.

Der Symbolgehalt der Wasserfraufigur wird in dieser Arbeit besonders hervorgehoben. Die Wasserfrau ist nicht auf einige wenige Bedeutungen reduzierbar, wie es häufig in der Sekundärliteratur versucht wird. Im Teil B.I.4. geht es um die ‚Funktionen’ oder die ‚Rollen’ der Wasserfrau. Alles, was in das Bild der Wasserfrau ‚hineininterpretiert’ wurde, ist psychologisch begründet. Einige dieser Begründungen sollen in dieser Arbeit transparent gemacht werden. Dabei werden im Teil I alle möglichen Funktionen der romantischen Wasserfrau interpretiert, außer den Liebesbeziehungen. Es wird dabei chronologisch vorgegangen: ‚Archaische Göttin und magna mater’ ist der älteste Typus; die ‚Wasserfrau als Helferin / Spenderin’ spielt in den Volkssagen bis in die Romantik eine große Rolle; die ‚Wasserfrau als utopischer Entwurf’ und die ‚Wasserfrau als Selbstporträt des Künstlers’ gehören fast ausschließlich in die Romantik.

Im Teil B.II. wird der Frage nachgegangen, welche Typen von Liebesbeziehungen mit der Wasserfrau verbreitet waren. Die Skala reicht von der einmaligen, letalen Begegnung mit der Wasserfrau als ‚Femme fatale’ über die zyklisch wiederholte Liebesbeziehung bis zur festen Liebesbeziehung und Ehe. In dieser Reihenfolge wird in der vorliegenden Arbeit vorgegangen: Von den flüchtigeren zu den festeren Beziehungen.

Deshalb beginnt der Teil B.II mit dem Typus der einseitigen Liebesbeziehung (Wasserfrau als ‚dämonische Verführerin’) und endet mit dem Typus der beiderseitigen Liebesbeziehung (Wasserfrau als Liebende und Geliebte oder als Mätresse). Teil B.III. beschäftigt sich schließlich mit der festesten Liebesbeziehung, mit der Ehe.

Innerhalb des Ehe-Komplexes lassen sich wiederum gewisse Typen unterscheiden. Nachdem ein historischer Exkurs zu den Anfängen des Mahrtenehe-Stoffes und den frühesten Überlieferungen bis in die Romantik hinaus gegeben wird, beginnt die Behandlung der MahrteneheStoffe mit dem Typus ‚Tabubruch: Melusina’, weil im Melusinen-Stoff das Treuebruch-Motiv fehlt, das alle anderen Mahrtenehe-Stoffe kennzeichnet. Dafür spielt im Melusinen-Stoff das Tabubruch-Motiv die größte Rolle. Im Stoff ‚Melusine im Stollenwalde’ vermischen sich beide Motive: Treuebruch und Tabubruch. Im Stauffenberg-Stoff schließlich liegt die Urform des Treuebruch-Motivs vor. Innerhalb dieser Motivgruppe (‚Treuebruch’) geht die vorliegende Arbeit wiederum chronologisch vor: Von den Anfängen des Stauffenberg-Stoffes über die romantischen Bearbeitungen wie die von Arnim im Wunderhorn (1806) bis zu den genuin romantischen Variationen zum Thema ‚Treuebruch’: Zu Fouqués Undine (1811) und der von ihr beeinflussten Serpentina aus Hoffmanns Goldnem Topf (1814).

Die anfangs harmonischen Liebesbeziehungen mit den Wasserfrauen enden in den meisten Fällen tragisch – mit dem Tod oder mit der Trennung. Deshalb erfolgt die Einteilung verschiedener Motivvarianten unter dem Gesichtspunkt ‚Der Ausgang der Liebesbeziehung’: Gibt es ein Happyend oder einen tragischen Ausgang? Wer von den beiden Protagonisten stirbt? Wie wird dies motiviert? Soll es eine Vereinigung nach dem Tod geben? Besonderes Interesse verdienen Werke, die das vorgegebene Schema modifizieren oder neue Motivverknüpfungen schaffen, wie Franz Grillparzers Melusina.





Auf die eingehende Weiterverfolgung des Wasserfrauenmotivs nach der Romantik wird verzichtet. Beliebte Parallelen zum Fin de siècle und zu Ingeborg Bachmanns Undine geht, wie sie Anna Stuby, Gerlinde Roth und Irmgard Roebling aufgezeigt haben, sollen hier nicht erneut gezogen werden. Durch diesen Verzicht soll die Relevanz der Thematik für die Romantik betont werden – unter Berücksichtigung ihrer Vorläufer und zeitgenössischer ausländischer Autoren, sofern sie deutsche Romantiker beeinflusst haben, doch ohne einen modernistischen Ausblick ins Heute.

B. Hauptteil I. Zur Wasserfrau in der europäischen Literatur- und Kulturgeschichte

1. Wasserfrauen im europäischen Kontext: von den Anfängen bis zur Romantik

a) Antike Darstellungen: Sirenen, Nereiden, Nymphen Bei der Bildung der Elementargeisterlehre spielten die Vorstellungen der Schumeren von der Schlangengöttin Tiamat,63 der ägyptische Isiskult, syrische und jüdische Dämonenlehren, persische Märchen von den Luftgeistern64 ebenso eine Rolle wie die antike Literatur. Ohne sich mit der

Matriarchat-Hypothese auseinander zu setzen, sei hier nur soviel gesagt:

Alle Völker der vorchristlichen Zeit glaubten an die Existenz weiblicher Wesen von übernatürlicher Erscheinung und Macht, die über Geburt und Tod, Erde, Wasser und Himmel gebieten. Jedoch begegnet man in der frühesten Zeit nur selten ‚reinen’ Wasserfrauen, häufiger handelt es sich um Wasser- und Luft- oder Erdgeister zugleich. Sowohl Tiamat als auch Ischtar und Isis, sowohl Lilith65 als auch Artemis und Calypso haben enge Verbindungen zum Wasser, jedoch sind sie nicht in erster Linie Wasserfrauen. Über Gewässer zu herrschen, ist nur eine ihrer Funktionen. Jedoch lassen sie sich alle, auch durch ihre unglücklichen LiebesbeziehunHutzl-Ronge berichtet, „dass viertausend Jahren vor der Zeitwende in Ur eine schlangenköpfige Göttin als Lebensspenderin verehrt wurde [...]. Zur Regierungszeit des Königs Hammurabi von Babylon (1728-1648) ist aus der lebensspendenden Schlange ein dämonisiertes Ungeheuer, die Schlange Tiamat, geworden“ (Barbara Hutzl-Ronge: Quellgöttinnen, Flussheilige, Meerfrauen. Mythen, Sagen und Sternzeichen zum Wasser. München, 2002. S. 253f.). Tiamats Abbildung auf einem Rollsiegel zeigt eine Meeresschlange, „gezeichnet mit dem Netzmuster des lebengebenden Wassers“ (ebd., S. 257). Nach dem mesopotamischen Mythos Enuma Elisch zeigt sich Tiamats lebensspendende Funktion selbst nach ihrem Tod, da ihr Sohn Marduk aus ihrem Leichnam die Welt erschafft (ebd.).

Zu den Luftgeistern gehörten Peris (Engelfrauen) und Dschinnien, die durch die arabische Märchensammlung Tausend und eine Nacht und durch Wielands Dschinnistan sehr bekannt wurden.

gen zu einem auserwählten sterblichen Mann als Vor-Melusina betrachten – als Präfiguration des Typus ‚Wasserfrau und Menschenmann’.66 Zahlreiche Wasserfrauen-Darstellungen finden sich bereits in der Antike. Zu den ältesten zählen altgriechische Sirenen, Nereiden und Nymphen. Die Nereiden wurden nur sekundär vom Meeresgott Poseiden / Neros abgeleitet. Was die Nymphen und die Sirenen angeht, handelt es sich um autonome Wesen nicht unbedingt aquatischer Natur. So werden antike Sirenen nur in wenigen Fällen als fisch- oder schlangengeschwänzte Mischwesen, in den meisten Fällen jedoch als Vögel mit Frauengesichtern geschildert.67 Die Etymologie des Wortes ‚Sirene’ bleibt vage: So listet Rainer Grübler vier mögliche Deutungen auf.68 Die

Sirenen sind Kinder eines Flussgottes und einer Muse:

Mit dem Begriff ‚Sirene‘ verbindet sich die Vorstellung eines singenden oder musizierenden Todesdämons, der die Gestalt eines menschenköpfigen Vogels hat und in seinen Händen und Armen den Gesang symbolisierende, musikerzeugende Instrumente hält. Die Sage schildert sie als Meerdämonen, die Acheloos, den Flußgott, oder Phorkys, den Meergott, zum Vater haben und die Musen Terpsichore oder Melpomene zur Mutter. Ihre Heimat ist eine grüne Insel, die den Namen Aiaia oder Ogygia trägt und entweder in der Nähe von Kap Zu Lilith siehe Fußnote 277.

Weder die Völker noch die Dichter der Vorzeit und Antike trennten scharf zwischen Wassergeistern und Waldgeistern, unterirdischen Geistern, Luft- oder Feuergeistern.

Erst seit dem Mittelalter unternehmen einige Mystiker und Philosophen Versuche, die Elementargeister zu systematisieren. Diese Versuche gipfeln im Traktat Liber de nymphis von Paracelsus.

Ursula Kopf-Wendling: Die Darstellungen der Sirene in der griechischen Vasenmalerei des 7., 6. und 5. Jahrhunderts v. Chr. Inaugural-Dissertation. Freiburg, 1989. S.

226, Abbildung 143; S. 121, Abb. 49; S. 126, Abb. 56.

Seiros – Sirius ist „der Name des Großen Hundssterns“ (Rainer Grübel: Sirenen und Kometen. Axiologie und Geschichte der Motive Wasserfrau und Haarstern in slavischen und anderen europäischen Literaturen. Frankfurt a. M., 1995. Bd. 9. Slavische Literaturen, Texte und Abhandlungen. Hg. v. Wolf Schmid. S. 43). Das Erscheinen des Hundsterns zeigte den Ägyptern die nahenden Nil-Überschwemmungen an; „sir“ dagegen bedeutet „den Gesang“ (Ebd., S. 46). Ferner wird der Name bisweilen mit der „thrakisch-makedonischen Bezeichnung der Aphrodite“ gleichgesetzt oder als „bestrickend, fesselnd“ gedeutet (Ebd., S. 47).

Peloros in Sizilien liegt oder, da die Sirenen auch ‚Töchter des Acheloos‘ genannt werden, eine der Echinaden an der Mündung des Acheloos ist.69 Den Sirenen war möglicherweise nicht nur die Gabe des Gesanges eigen, sondern auch die der Weissagung. Sie nennen Odysseus beim Namen, sie versprechen ihm das Verborgene zu enthüllen.70 Dieser Umstand bestätigt die These, dass es sich bei den Sirenen um vorolympische Gottheiten handeln könnte. Auch Grübel ist überzeugt, „daß die Sirenen [...] ursprünglich zu den Todesdämonen gehörten“. Vielleicht waren sie „vorolympische Dienerinnen der Todesgöttin [...], die in ihrer Zwillingsgestalt die Göttin bei der Sommersonnenwende darstellen“71 – damit wären die Sirenen solare Gottheiten, wie die russischen Russalki, und nicht lunare, wie Melusina, das Donauweibchen und einige Nixen. In Homers Odyssee, Apollonius Rhodios’ Argonautica und Euripides’ Tragödien werden die Sirenen stets als Inselbewohnerinnen geschildert, die man als „musische Flussnymphen“ bezeichnen kann.72 Am deutlichsten ist der Wasserfrauen-Charakter jedoch bei den antiken Nereiden ausgeprägt, die oft in Begleitung ihres Vaters oder anderer Meeres-Gottheiten auftreten. Manchmal allerdings werden sie als Bewohnerinnen der Grotten praktisch mit den Nymphen gleichgesetzt.73 Die wahrscheinlich älteste Tochter des Nereus hieß Thetis. Frenzel erwähnt „die von Pindaros (Nemeen Mitte 5. Jh. v. Chr.) und später von Ebd., S. 12. Die Odyssee beschreibt die ‚seirenes’ nicht. Auch die Insel selbst wird nicht genannt. Es ist unklar, warum Ursula Kopf-Wendling Aiaia und Ogygia als mögliche Sireneninsel bezeichnet, da doch Αιαιη in der Odyssee als die Insel der Kirke und Ωγυγιη als die der Calypso bezeichnet wird (Homer: Odyssee: griechisch u.

deutsch. Hg. v. Anton Weiher. 11. Aufl. Düsseldorf, Zürich, 2000. Vers 244f., 7. Gesang, Verse 448-450, 12. Gesang).

Wieland stimmt Cicero darin zu, „daß die zauberische Kraft ihres Gesanges nicht so wohl in der Annehmlichkeit ihrer Stimme [...] bestanden sey, als in der Versicherung, daß sie alles wissen, was auf dem ganzen Erdboden geschehe“ (Wieland: Don Sylvio.

S. 206).

Grübel: Sirenen und Kometen. S. 44f.

Ebd., S. 48.

„Nahe dabei liegt die luftige, reizende, heilige Grotte, Eigen ist sie den Nymphen; man nennt sie mit Namen: Naiaden“,– sagt Athene; Odysseus betet die Nymphen an: „Nymphen, Naiaden, ihr Töchter des Zeus!“ (Odyssee, 13. Gesang, Verse 347f. und 356).

Statius (Achilleis 80-92) überlieferte Sage von Peleus, der die Nereide Thetis im Ringkampf, bei dem sie immer neue Gestalten annimmt, besiegt und mit ihr den Achilleus zeugt“.74 Die Odyssee berichtet auch von anderen, nereidenähnlichen Wasserfrauen. Diese tragen jedoch individuelle Namen, wie die Tochter des Proteus, Eidóthea oder Ino Leikóthea.

Auch Proteus ist dafür bekannt, dass er sich in viele Gestalten verwandeln konnte, nicht jedoch Eidóthea, die nur episodisch in ihrer Eigenschaft als Helferin auftritt.75 Die Nereiden der neugriechischen Volksmärchen zeichnen sich zwar durch wunderbare Schönheit aus, verhalten sich jedoch wie Menschen.



Pages:     | 1 |   ...   | 3 | 4 || 6 |


Similar works:

«OFFICE OF THE INSPECTOR GENERAL SOCIAL SECURITY ADMINISTRATION AN INDIVIDUAL REPRESENTATIVE PAYEE FOR THE SOCIAL SECURITY ADMINISTRATION IN MICHIGAN March 2011 A-15-09-19062 AUDIT REPORT Mission By conducting independent and objective audits, evaluations and investigations, we inspire public confidence in the integrity and security of SSA’s programs and operations and protect them against fraud, waste and abuse. We provide timely, useful and reliable information and advice to Administration...»

«Efficient Device Pairing using “Human-Comparable” Synchronized Audiovisual Patterns Ramnath Prasad1 and Nitesh Saxena2 Microsoft raprasad@windows.microsoft.com Polytechnic University nsaxena@poly.edu Abstract. “Pairing” is referred to as the operation of achieving authenticated key agreement between two human-operated devices over a shortor medium-range wireless communication channel (such as Bluetooth, WiFi). The devices are ad hoc in nature, i.e., they can neither be assumed to have a...»

«The Value of Foot Patrol: A Review of Research Alison Wakefield Department of Sociology City University The Value of Foot Patrol: A Review of Research Dr Alison Wakefield © 2006: The Police Foundation All rights reserved. No part of this publication may be reproduced, stored in a retrieval system or transmitted in any form or by any means, without the prior permission of The Police Foundation. Enquiries concerning reproduction should be sent to The Police Foundation at the address below. ISBN...»

«May 2, 2010 Prosperity takes a turn due north North College Avenue getting much awaited updates, traffic By Pat Ferrier PatFerrier@coloradoan.com Frank and Mary Perez settle into a booth at Pobre Pancho’s as the lunch crowd dissipates and a temporary quiet falls over the dining room. Outside, traffic thunders by the North College Avenue restaurant. Behind it, rumbling bulldozers and excavators exacerbate the noise. With $100 million in construction projects under way along North College...»

«THE STATE OF NEW HAMPSHIRE GOVERNOR’S COMMISSION ON DOMESTIC VIOLENCE THE CLERGY: DOMESTIC VIOLENCE PROTOCOL CLERGY: DOMESTIC VIOLENCE PROTOCOL Prepared by the Governor’s Commission on Domestic Violence GOVERNOR’S COMMISSION ON DOMESTIC VIOLENCE PROTOCOL COMMITTEE HUMAN SERVICES SUBCOMMITTEE Scott Hampton (Chair) Strafford Guidance Center Reverend Carole Carlson The New Hampshire Conference United Church of Christ Reverend Philip Mahrer The New Hampshire Conference United Church of Christ...»

«Romanov News Новости Романовых №9 7 By Ludmila & Paul Kulikovsky April 2016 Emperor Nicholas II and Empress Alexandra Feodorovna at Easter service in Moscow Kremlin, 1900 Easter at the court of Emperor Nicholas II 30 April. State Hermitage Museum Emperor Nicholas II's dairy allows one to restore the Easter celebrations at the court of the last Russian Emperor. In the diary of 1894, we see Tsarevich and Grand Duke Nicholas Alexandrovich in one of the happiest of his Easter...»

«This pamphlet is specially designed for readers who intend to visit Wun Yiu, Ting Kok and Yim Tin Tsai. The aim is to provide a solid background of the daily life of the people there and the Catholic missionary work over 100 years ago. In fact, these places experienced huge changes. The lifestyles of the local residents and even the Church's methods of evangelization had changed and all these became rather unrecognizable. Some of these villages are already emptied. Readers can barely find the...»

«      ISPhS International Society of Phonetic Sciences Pre side nt: J.-P. Köster Se cre tary Ge ne ral: Honorary Pre side nt: R. Huntley Bahr H. Hollien Exe cutive Vice Pre side nt: A. Braun Vice Pre side nts: Past Pre side nts: A. Braun H. Kelz H. Hollien R. Colton H. J. Künzel W.A. Sakow † M. Dohalská-Zichová S. Lambacher M. Kloster-Jensen D. Horga A. Laufer M. Romportl † R. Huntley Bahr B. Malmberg † E. Zwirner † D. Jones † Honorary Vice Pre side nts: A. Abramson P....»

«Elsevier Editorial System(tm) for Computers & Operations Research Manuscript Draft Manuscript Number: Title: A Project Scheduling approach to Service Centre Management Article Type: Special Issue: PMS Keywords: Service Centre; dynamic project scheduling; predictive-reactive scheduling; fine-tuning. Corresponding Author: Mr. David Gómez-Cabrero, M.D. Corresponding Author's Institution: IDIBAPS First Author: David Gómez-Cabrero, M.D. Order of Authors: David Gómez-Cabrero, M.D.; Vicente Valls,...»

«Memory and imagination The Paschal Triduum teaching how to live and how to die Donna Eschenauer, Ph.D. Cathedral Parish of St. Agnes, Rockville Centre, NY St. Joseph’s College of Maine, Standish, ME Abstract.

Memory
and
imagination,
complex
activities
of
the
brain,
act
as
the
cornerstone
 for
ritual
prayer.
These
brain
functions
undoubtedly
ground
us
in
hope
and
aid
in
our
...»

«The City of Auburn Hills CITY OF AUBURN City Council Meeting HILLS Minutes May 20, 2013 CALL TO ORDER: by Mayor McDonald at 7:00 p.m. LOCATION: City Council Chamber, 1827 N. Squirrel Road, Auburn Hills, MI 48326 Present: Mayor McDonald, Mayor Pro Tem Hammond, Council Members Doyle, Kittle, Knight, McDaniel, Verbeke (7:04) Absent: None Also Present: City Manager Auger, Assistant City Manager Tanghe, DPS Director Melchert, Senior Director Adcock, City Assessor Lohmeier, Deputy Director Hardesty,...»

«METHANE MITIGATION IN INDIAN COAL MINING Pandey J.K. Central Mining Research Institute, Dhanbad-826001, INDIA ABSTRACT Association of methane with coal poses a serious explosion risk in underground coal mining. Besides, it is a potent green house gases significantly contributing to global warming. Therefore, its commercial exploitation is being widely recognised as (a) a fuel resource to bridge the energy gap (b) making coal mining safer (c) providing cleaner energy and (d) checking the...»





 
<<  HOME   |    CONTACTS
2017 www.abstract.dislib.info - Abstracts, online materials

Materials of this site are available for review, all rights belong to their respective owners.
If you do not agree with the fact that your material is placed on this site, please, email us, we will within 1-2 business days delete him.