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«Helena Malzew Menschenmann und Wasserfrau Ihre Beziehung in der Literatur der deutschen Romantik Bibliografische Information Der Deutschen Bibliothek ...»

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Der Aufsatz von Claude Lecouteux Das Motiv der gestörten Mahrtenehe als Widerspiegelung der menschlichen Psyche43 gehört zu den bekannteren Arbeiten und ist wertvoll für die Typisierung verschiedener Sujets oder „Grundschemata“, wie er das nennt. Lecouteux bezieht alle übernatürlichen Frauen (Feen, Elfen) mit ein und stellt fest, dass nur wenige Geschichten ‚echt deutsch’ sind. Nach Lecouteux agierten die Mahrten ursprünglich als Erlöser unglücklicher Menschen, wobei diese Konstellation mit der Zeit in ihr Gegenteil verkehrt wurde.44 VollkomOttilie Dinges: Peter von Staufenberg. Inaugural-Dissertation. München-Gladbach, 1948.

Lecouteux: Das Motiv der gestörten Mahrtenehe. S. 59-72.

Paracelsus hat übrigens keinen Anteil an Melusinens Erlösungsbedürftigkeit: Längst vor ihm wurde Melusina als ein mit dem Mutterfluch beladenes Wesen dargestellt. Insofern besteht eine beidseitige Abhängigkeit der Partner voneinander: Der Menschenmann braucht die Wasserfee, um zu Ansehen und Reichtum zu gelangen, und sie braucht ihn, um – in welchem Sinne auch immer – ‚erlöst’ zu werden. Diese beidseitige Abhängigkeit wird von den meisten Forschern unterschätzt, nicht jedoch von Lecouteux.

men richtig ist Lecouteux’ Behauptung, dass „der Eingriff des Christentums [...] zur Umdeutung und ‘Umfunktionierung’ mythischen Gutes“ führte45. Polemisch ist dagegen seine Aussage: „Nur in den christlich geprägten Erzählungen stirbt der Held“46, denn gerade in romantischindividualistischen Erzählungen erscheint der Tod des Helden als Ergebnis seines Ichverlustes.

Im gleichen Jahr wie Lecouteux’ Artikel erschien Richard Ernest Walkers Studie Peter von Staufenberg.47 Walker befasst sich wie Dinges mit dem Kernthema meiner Arbeit, beschränkt sich dabei jedoch nur aufs Mittelalter sowie auf Fischarts und Fouqués Werke. Nach Walkers Meinung zeigt Fouqués Undine die markanteste Akzentverschiebung.48 Walker interessiert sich vor allem für die Entwicklungsgeschichte des Stoffs, nicht für die Darstellung der Wasserfrau.49 Wertvoll sind dagegen Walkers präzise Bezeichnungen der Unterschiede zwischen Egenolfs und Fouqués Werken: „Despite the specificity of this information, Peter von Staufenberg, as well as other characters, remains a type“.50 Walker vertritt die wichtige These, dass Egenolfs Peter von Stauffenberg keltische Einflüsse zeigt: Die weibliche Hauptfigur ist eine Fee.

Lecouteux: Das Motiv der gestörten Mahrtenehe. S. 69.

Ebd., S. 67.

Walker: Peter von Staufenberg.

„The third work to be considered, Fouqués Undine, represents a quite different perspective and with respect to literary development is a quite different work. In comparison with ‘Peter von Staufenberg’, with which it shares common motifs, the title itself is indicative of a change in perspective. Peter von Staufenberg or a character for whom he could be considered a model is no longer the central figure in the work. The emphasis has been shifted from the courtly hero to the supernatural female with whom he becomes romantically involved“ (Ebd., S. 157).

Andere Autoren, etwa Roth, Vogel, Stuby, sind zwar an verschiedenen Ausprägungen der Wasserfrau interessiert, behandeln sie jedoch in einem anderen Kontext – als Verführerin oder Geliebte allgemein. Die Wasserfrau als die Gattin des Menschenmannes nimmt nur einen geringen Teil in ihren Untersuchungen ein. Nur die Undine Fouqués erfreut sich der besonderen Aufmerksamkeit der Forscher. Die Interpretation dieses Werkes fehlt in keiner Abhandlung über die Romantik.

Walker: Peter von Staufenberg. S. 159f.

Auch Matthias Vogels Studie Melusina... das läßt aber tief blicken51 enthält viele Informationen, die für mein Thema relevant sind. Seine Abhandlung geht über die Romantik hinaus und ist auch thematisch sehr breit angelegt. Es fehlen allerdings eine Zusammenfassung sowie die notwendigen Rückschlüsse. Vogel typisiert die Erscheinungsformen der Wasserfrauen und streift das Motiv der ‚gestörten Mahrtenehe’. Eine europäische Untersuchung nimmt er nicht vor, ebenso wenig wie die historische Einbindung. Er unterscheidet kaum zwischen Wasserfrauen und Feen, sowie zwischen den Gründen für die Trennung (‚Tabu’ oder ‚Treuebruch’). Für meine Untersuchung sind diese jedoch von größter Bedeutung. Vogel meint über die Trennlinien zwischen Wasser- und Waldfrauen: „Dies sind Abgrenzungen, die nur mit großer Schwierigkeit vorzunehmen sind und über den Charakter dieser Wesen kaum etwas aussagen“.52 Hier liegt der Hauptunterschied zwischen Vogels Perspektive einerseits, Walkers und meiner Perspektive andererseits.53 Sabine Wienker-Piephos Aufsatz Questing for Souls of Never Blame Supernatural Wives54 ist eine prägnante, humorvolle Darstellung der Wasserfrauen-Stoffe, wobei die deutsche Romantik im Mittelpunkt steht.55 Die knappe Abhandlung entbehrt nicht einer gewissen Tiefe und geht über die Nacherzählung der bekannten Tatsachen hinaus. Es finden sich bei ihr psychologische Begründungen für die Popularität der Wasserfrau, die bei aller Modernität (spöttischer Hinweis auf „the green, the Matthias Vogel: Melusina... das läßt aber tief blicken. Studien zur Gestalt der Wasserfrau in dichterischen Zeugnissen des 19. Jahrhunderts. Bern u.a., 1989.

Ebd., S. 177.

Walker meint dazu: „There is no evidence through the work [Peter von Stauffenberg] to support the assumption that the fairy is a water-maiden, of either the Melusina-type or the swan-maiden version. The significance of this seemingly unimportant distinction lies in the fact that the aforementioned types were incorporated into German literature via French sources. The aspects of ‘Peter von Staufenberg’ which aligns it with a Celtic tradition and which separates it from the French / Germanic fairy types id the integration of the miraculous into the normal world of the hero“. (Walker: Peter von Stauffenberg. S. 60).





Sabine Wienker-Piepho: Questing for Souls of Never Blame Supernatural Wives.

In: Nova Acta Paracelsica. Arv Nordic Yearbook of Folklore. 48, 1992. S. 91-104.

Wienker-Piephos Stil ist essayistisch, provokant („The echo was immense! Waterladies are very much in fashion in Germany“. Ebd., S. 91). Die Autorin gebraucht die Wassermetaphern oft ironisch.

ecological movement“) eine beinahe romantische Perspektive zeigen.56 Wichtig ist ihr Hinweis, dass die Wasserfrauen einst „biological reality“ waren, wie noch zu Fischarts Zeiten, doch später „the credible fabula was transformed into an incredible, romantic fairytale“.57 Eine genauere Analyse indessen macht schon der schmale Umfang der Abhandlung unmöglich.

Ruth Fassbinder-Eigeneers Studie Undine oder die nasse Grenze zwischen mir und mir58 bietet sowohl eine Skizze der ElementargeisterVorstellungen als auch Informationen zur Undine-Figur in Fouqués Erzählung und in Hoffmanns Oper. Als eine Präfiguration der Undine wird die Saalnixe betrachtet. Ferner beschreibt die Autorin die Entwicklungsstadien der Undine-Figur über die Romantik hinaus. Unerwähnt bleiben dagegen Wasserfrauen ohne individuelle Namen, wie Nixen und Sirenen, wie auch Loreley.

Abschließend sei noch Monika Schmitz-Emans Aufsatz Wasserfrauen und Elementargeister als poetologische Chiffren59 erwähnt, der sich in manchen Punkten mit der vorliegenden Arbeit berührt. Monika SchmitzEmans spürt den Gründen für die Popularität des Wasserfrau-Motivs in der Romantik nach. Sie sieht romantische Wasserfrauen wie Hoffmanns Serpentina und Fouqués Undine vor allem als Musen, die den Mann in die ‚andere’ Welt initiieren und Novalis’ Forderung nach der Poetisierung der Welt erfüllen. Andererseits reduziert die Autorin Fouqués Undine auf den Konflikt zwischen der Menschenwelt und der Geisterwelt und lässt den Aspekt ‚Mann zwischen zwei Frauen’ außer Acht. Sie betrachtet Undine ausschließlich als „fremd“,60 ohne zu berücksichtigen, „They possess an attractive appeal for identification, because one does not fix himself definitely“ (Ebd., S. 101).

Ebd., S. 100. Allerdings geschah das nicht erst „nach Fouqué“, wie Wienker-Piepho behauptet, sondern im Laufe des 18. Jahrhunderts, siehe Heinisch.

Ruth Fassbind-Eigenheer: Undine oder die nasse Grenze zwischen mir und mir. Ursprung und literarische Bearbeitungen eines Wasserfrauenmythos. Von Paracelsus über Friedrich de la Motte Fouqué zu Ingeborg Bachmann. Stuttgart, 1994.

Monika Schmitz-Emans: Wasserfrauen und Elementargeister als poetologische Chiffren. In: Liebe und Gesellschaft. Das Geschlecht der Musen. Hg. v. Hans-Georg Pott. München, 1997. S. 181-231.

„Fouqués Welt ist [...] im tiefsten Inneren unbegreiflich und fremd“; „Undine [...] [ist] lebensfähig auch [...] im anderen, fremden Element“; „Das Vertraute wird fremd, dass Undine nicht nur das Unbekannte, sondern auch das Ursprüngliche symbolisiert.

Diese Forschungsskizzen zeigen, dass die Beziehungen der Wasserfrau und des Menschenmannes noch nie auf die deutsche Romantik konzentriert zum Hauptgegenstand einer Untersuchung gemacht wurden.

Dies soll erstmals in der vorliegenden Arbeit geleistet werden, die mit der Berücksichtigung von seltenen, fast unbekannten Texten der deutschen Romantik Neuland betreten möchte.

2. Aufgaben und Ziele der vorliegenden Studie

Das Ziel der vorliegenden Arbeit besteht darin, verschiedene romantische Darstellungen der Liebesbeziehung des Menschenmannes mit der Wasserfrau zu untersuchen und zu analysieren, inwiefern sie sich grundlegend von den präromantischen unterscheiden. Die Frage nach dem symbolischen Gehalt der Wasserfraufigur mündet in eine allgemeinere Frage: Welche Bedeutung hat die Darstellung der übernatürlichen Wesen, etwa Elementargeister, in der Romantik?

Es wird eine umfassende motivgeschichtliche Untersuchung auf breiter Quellengrundlage angestrebt. Literarische Werke unterschiedlicher Genres sowie Fragmente und Episoden innerhalb größerer Werke werden berücksichtigt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf deutschen Autoren der Romantik. Auch weniger bekannte Autoren werden erfasst, was in der bisherigen Forschungsliteratur selten und nur am Rande geschah. Die Entwicklung des Stoffes bis in die Romantik soll indessen nur skizziert werden, damit dessen Wandlung im Laufe der Zeit verständlich wird.

Es steht fest, dass der zu behandelnde Stoff während der Romantik besonders aktiv rezipiert wurde. So wird in dieser Arbeit der Frage nachgegangen, inwieweit der Wandel des Wasserfraubildes Aussagekraft für den Wandel des Weltbildes und der Literatur jener Epoche hat. Es sollen

Antworten auf folgende Fragen gegeben werden:

das Fremde und Befremdliche erweist sich als allgegenwärtig“; „Fouqués Erzählung [...] erzählt [...] von der Erschütterung des menschlichen Bewusststeins durch die Gegenwart und Macht einer gänzlich fremden Welt“ (Ebd., S. 197).

– Wie kam es zur Ausbildung des Typs ‚Wasserfrau’?

– Was verstanden die Romantiker in ihrer „Symbolsprache“61 unter ‚Wasser’ und ‚Wasserfrau’?

– Weshalb war die Darstellung der Wasserfrau und ihrer Ehe mit dem Menschenmann die ganze Romantik hindurch sehr populär, und welche Ansichten damaliger Zeit trugen zur Popularisierung des Motivs bei?

– Welche Sagen über den Typus der ‚Mahrtenehe mit der Wasserfrau’ lagen den Romantikern vor?

– Wie gingen die Romantiker mit den überlieferten Sagen um? Worin bestehen die wichtigsten Veränderungen, die sie unternahmen?

Das besondere Augenmerk liegt auf den ‚individuellen’ Werken, die erst in der Romantik entstanden sind. Jedoch werden auch bloße Nachdichtungen älterer Stoffe sowie Bearbeitungen der Volksmärchen und -sagen berücksichtigt. Dafür werden diverse romantische Werke, die einer gemeinsamen Quelle entsprungen sind, mit der frühesten bekannten Fassung dieser Quelle verglichen, so vor allem in den Fällen der Melusina, der Stauffenberg-Frau sowie der Undine. Es lassen sich dabei individuell sowie regional und epochal bedingte Unterschiede in den Konzepten Es ist üblich, von der „verschlüsselten“ oder „chiffrierten“ Sprache der Romantik zu reden, von „Symbolen“ und „Wortmagie“. Sowohl die von romantischen Dichtern tatsächlich verwendete Sprache als auch die von ihnen imaginierte „ideale“, „göttliche“ Sprache werden oft so bezeichnet – von ihnen selbst, wie auch von modernen Literaturwissenschaftlern. Gerhard Schulz macht zum Ausdruck „Chiffrenschrift“ von Novalis folgende Anmerkung: „Kant spricht von der ‘Chiffreschrift [...] wodurch die Natur in ihren schönen Formen figürlich zu uns spricht’ (Kritik der Urteilskraft, § 42)“ (Novalis’ Werke. Hg. v. Gerhard Schulz. 3. Aufl. München, o. J. S. 679). Die „Schrift“ der Gesteine kommt in Goethes Wilhelm Meister vor, nicht aber die Mathematik der Gesteine – dies scheint eine frühromantische Erfindung zu sein. Im folgenden zitiert G. Schulz solche Ausdrücke von Novalis wie „Hieroglyphenschrift“, „Sanskrit“, „Rune“, „die heilige Schrift“. F. und A. W. Schlegel, Novalis, Tieck, Wackenroder gebrauchten derartige Bezeichnungen, wenn sie „das Buch der Natur“, doch auch die romantische Poesie, bezeichnen wollten. Moderne Literaturwissenschaftler dagegen vergleichen mystisch angehauchte Werke der Romantiker nicht mehr gerne mit den „Weisheitsbüchern“ der Ägypter, mit der Ayur-Veda, Bibel oder nordischen Epen, sondern mit dem Symbolismus des fin de siècle. Ursula Mahlendorf nennt das Phänomen der romantischen Sprache „die protopsychoanalytische Bildersprache“ (U.

Mahlendorf. Die Psychologie der Romantik. In: Romantik-Handbuch. S. 590-603, hier S. 601f.).

feststellen. Inwiefern sie von äußeren Einflüssen wie den rezipierten literarischen Werken abhängig, ‚zufällig’ sind und inwiefern sie den Wandel der Weltanschauung wiedergeben, soll geklärt werden. Insbesondere wird auf Differenzen in der Verwendung des gleichen mythischen Materials von verschiedenen Autoren eingegangen, z. B. auf das Stauffenberg-Motiv bei Egenolf, Arnim, Simrock und Schreiber. Es wird hier versucht, eine Balance zu finden zwischen der individuellen Analyse jedes einzelnen Werkes und der klassifikatorischen Unterordnung aller Bearbeitungen, die vom Stammtypus abweichen. Dabei soll in meiner Arbeit kein Übergewicht zugunsten der populären, von der Forschung mehrmals behandelten Werke entstehen.

Auch die Veränderungen des Genres werden analysiert: Dichtete der romantische Autor nach der Stauffenberg-Vorlage von Egenolf ein Kunstmärchen, eine Ballade im Volksmärchen-Ton oder einen Roman?



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