WWW.ABSTRACT.DISLIB.INFO
FREE ELECTRONIC LIBRARY - Abstracts, online materials
 
<< HOME
CONTACTS



Pages:     | 1 || 3 | 4 |   ...   | 6 |

«Helena Malzew Menschenmann und Wasserfrau Ihre Beziehung in der Literatur der deutschen Romantik Bibliografische Information Der Deutschen Bibliothek ...»

-- [ Page 2 ] --

„Nun aber von den dingen | das sie essen unnd trinken | ist dermassen | als ihr mögen verstehn: Das Wasser träncket uns | aber die Gnomen nicht | noch die Nymphen

nicht [...]. Trincken müssen sie | aber daß trincken | dass in ihrer Welt ein Tranck ist:

Essen müssen sie dergleichen | wie dann ihr Welt inhaltt. Von den dingen ist nicht weitter zuergründen | als allein | daß ihr Welt ihr eigen Natur hatt | als wol als die unser. Und der Kleydung halber | sie seind bekleydet | und bedecken ihr Scham: Aber nit nach unser Welt Art | nach ihrer Art [...]. Aber von ihrem Tag | Nacht | Schlafen un Wachen | wissen ein solches | daß sie all mit dem Menschen ruwen | schlafen | und wachen | das ist | in massen wie der Mensch. Dobey auch so haben sie die Sonn und das Firmanent | so wol als wir“. (28-30) Die „Syrenen“ sind laut Paracelsus „auch Wasserfrawen | mehr auff dem Wasser | dann im Wasser: nicht das sie wie die Visch gespalten seyend | sondern doch gleich einer Jungfrawen | unnd aber ettwas entformet | wider die Frawische artt: dieselbigen geberen nichts“. (48)

also dass sie wie andre Frauen vor Gott und durch Gott erlöst sind“, deshalb „buhlen solche Frauen um einen Mann“:

Zu gleicher Weise, als ein Heide, der um die Taufe bittet und buhlt, auf daß er seine Seele erlange, und lebendig werde in Christo: also stellen sie nach solcher Liebe gegen die Menschen. (102) Es wurde von der Forschung mehrmals darauf hingewiesen, dass die Vorstellung von der seelenlosen Frau in der Annahme der „verminderten Gottesebenbildlichkeit“18 oder Minderwertigkeit aller Frauen verankert ist. Selbst wenn die menschliche Frau eine Seele besitzen sollte (wovon im 16. Jahrhundert nicht alle Gelehrten überzeugt waren), so konnte man doch den Elementarfrauen eine solche Nähe zu Gott nicht zubilligen, denn: „Eine Seele zu haben, bedeutet, die Erkenntnis von Gott zu empfangen“.19 Die ‚Naturpersonifikation’ Undine muss deshalb gemäß Paracelsus notwendigerweise auf einer niedrigeren Entwicklungsstufe stehen als der Mann. Sie erweckt besonderes Interesse gerade deshalb, weil sie nach einer menschlichen Seele strebt, die ihr nur durch die Verbindung mit dem Menschenmann zukommen könne.

Tatsächlich wird die Undine nur in der Beziehung zum Mann gedacht, der ihren Lebensmittelpunkt bildet. Dies ist auch die pointierte Ansicht von Eckhart Kleßmann: „Die Geschichten von den erlösungsheischenden Wassergeistern erzählen ja nichts anderes, als daß der Mann, indem er der Frau zu einer Seele verhilft, ihr damit zugleich so etwas wie eine Daseinsberechtigung verleiht“.20 Die Wasserfrau empfängt die Seele nicht in einer freien Liebesbeziehung, sondern in der Sakramentehe. Sie wird Christin und muss sich doppelt unterwerfen: Ihrem Mann wie auch Gott.

Nur durch demütige Ergebenheit und Gehorsam kann sie sich das Recht auf Erlösung erwerben.

Stauffer: Undines Sehnsucht. S. 72.

Ernst Wilhelm Kämmerer: Das Leib-Seele-Geist-Problem bei Paracelsus und einigen Autoren des 17. Jahrhunderts. Wiesbaden, 1971. Kosmosophie. Forschungen und Texte zur Geschichte des Weltbildes, der Naturphilosophie, der Mystik und des Spiritualismus vom Spätmittelalter bis zur Romantik, 3. S. 11.

Undinenzauber. Geschichten und Gedichte von Nixen, Nymphen und anderen Wasserfrauen. Einleit. v. E. Kleßmann. Hg. v. Frank R. Max. Stuttgart, 1991. S. 10.

Einwandfrei ist diese religiöse Motivierung bei Paracelsus jedoch

nicht durchgeführt, sondern durch Systemwidersprüche erkauft:

Obwohl er [Paracelsus] von der Vollkommenheit und Vorbildlichkeit der Wassergeister ausgeht, streben diese, vor allem die weiblichen Wassergeister, doch nach einer Seele, die sie durch die Verbindung zu einem Menschenmann zu erreichen suchen. Offensichtlich überlagert hier die christliche Seelenmystik und der Wunsch, eine Beziehung zwischen Menschenmännern und Wasserfrauen plausibel zu machen, die immanente Logik des Textes.21 In Grimmelshausens Simplicissimus, der 78 Jahre nach Paracelsus’ Liber de nymphis erschien, sind die Widersprüche weitestgehend getilgt. Die unbeseelten Wassergeister streben gar nicht nach einer Beseelung. So

sagt der Wasserfürst zu Simplicissimus:

Zwar ist uns kundbar | daß ihr durch den Ewigen Sohn Gottes | durch welchen wir denn auch erschaffen | auffs allerhöchste geadelt worden | in dem Er [...] euch die ewige Seeligkeit wiederum erworben | welches alles euer Geschlecht dem unserigen weit vorziehet; Aber ich rede und verstehe hier nichts von der Ewigkeit | weil wir deren zu geniessen nicht fähig seyn | sondern allein von dieser Zeitlichkeit | in welcher der Allergütigste Schöpffer uns genugsam beseeligt.22 Ein Anflug von Neid wird hier zwar spürbar, doch schließlich fügen sich die Wassergeister in ihr Schicksal. Die Seele könnte ihnen auch kaum zuteil werden, denn im barocken Roman heiraten sie ausschließlich ihresgleichen.23 Dieses Konzept passte schlecht zur Weltanschauung der Romantik, zur berühmten Aussage Fouqués: „Alles will höher, als es Inge Stephan: Weiblichkeit, Wasser und Tod. In: Kulturgeschichte des Wassers. Hg.

v. Hartmut Böhme. S. 248.

Grimmelshausen: Simplicissimus. S. 554f.

Nach Paracelsus heirateten Menschenmänner Nymphen wegen ihrer Schönheit. Bei Grimmelshausens Wassergeistern ist diese Voraussetzung nicht gegeben. Dort geht es um die männlichen Wassergeister, die weiblichen werden nur kurz erwähnt: „ihre Weiber [...] seyen [...] auch in der Geburt keinen Schmertzen unterworffen“ (Grimmelshausen: Simplicissimus. S. 555). Für eine Menschenfrau gäbe es keinen Anreiz, einen Wassergeist zu heiraten, zumal es strittig ist, ob sie imstande wäre ihn zu beseelen.





steht“.24 Deshalb fand Grimmelshausens Modell keine Nachfolger in der romantischen Literatur, für die solche Motive wie die ‚Seele’ und ‚Seligkeit’ fundamental waren. So erhält Fouqués Undine ganz nach Paracelsus eine unsterbliche Seele, wie alle Wasserfrauen, nur unter der Bedingung, das sie zum Menschen verheyrat werden | also das ein Wasserfraw ein Mann auß Adam nimpt | unnd halt mit ihm Hauß | und gebiert. Von den Kindern wissen | d[a]z solches Gebere dem Man nachschlecht: drumb d[a]z der Vatter ein Mensch ist auß Adam | drumb so wird dem Kind ein Seel eingossen | und wird gleich einem rechten Menschen | der ein Seel hatt und das Ewige. Nun aber weitter | so ist das auch in guttem wissen | zuermessen | das auch solche Frawen Seel endpfahen in dem | so sie vermehlet werden also das sie wie ander Frawen vor Gott und durch Gott erlöst sind. Dann das Probiert sich in mancherley Weg | das sie nicht Ewig sind | und aber bey den Menschen | so sie verbunden werden | Ewig werden | das ist | geseelet wie der Mensch. (38) Der Bund zwischen Menschenmann und Wasserfrau ist einseitigaltruistisch gedacht: Der Schwächere bekommt die Kraft des Stärkeren.

Nicht nur die Wasserfrau selbst, sondern auch ihre ehelichen Kinder erhalten eine Seele, ohne dass der Menschenmann seine Seele abgeben müsste. Der Menschenmann ist der Wasserfrau eindeutig überlegen: Er steht zu ihr (und ihren Kindern) im selben Verhältnis wie Gott zu den Menschen. Diese Asymmetrie bestimmt die Beziehung zwischen Wasserfrau und Menschenmann auch in anderen Bereichen. So müssen die Elementargeister (vor allem die Wasserfrauen) in die Lebenssphäre des

Menschen hinüberwechseln, dieser aber kann in seiner vertrauten Umgebung bleiben:

Die Nymphen erscheinen uns | wir aber ihnen nicht | allein waß sie in ihrer Welt von uns sagen | als ein Bilger der in fernen Landen gesein were. Dann solch Verzucken ist nicht noht bey inen | also das uns die Bergleut verzuckten | oder Wasserleuth: Dass sie haben uber den menschen nicht gewalt | sind auch nicht dermassen mit ihrer Welt verfast | das sie von uns anzunemmen müglich were. (36) Fouqué: Undine. S. 86.

Nach Paracelsus ist die Entrückung des Menschen in die Unterwasserwelt nicht möglich. Die Nymphe hat keine Macht über den Menschenmann, sie kann ihm keine alternative Existenzmöglichkeit bieten. Bei anderen Autoren gelangt der Mann gelegentlich dennoch unter Wasser.25 In der Romantik wird die Beziehung zwischen der Wasserfrau und dem Menschenmann neu interpretiert. Manchmal kommt es zum Rollentausch, wobei die Wasserfrau den Menschenmann in ihren Kristallpalast entführt.

Ein anderer wichtiger Aspekt der Beziehung blieb bis in die Romantik dagegen unverändert. Es handelt sich dabei um das Schmähtabu: Die Wasserfrau darf (auch nach ihrer Beseelung) nicht beleidigt werden, vor allem wenn sie sich in der Nähe eines Gewässers oder ‚auf dem Wasser’ befindet. Wenn das dennoch geschieht, verschwindet sie, doch die Ehe bleibt weiterhin bestehen. Verheiratet sich dann der Mann neu, gilt das als Ehebruch.26 Paracelsus’ Liber de nymphis bietet eine der frühesten, grundlegenden und umfangreichsten Quellen für die Gestalt der Wasserfrau. Von Paracelsus ging die motivgeschichtliche Hauptlinie aus. Daneben entwickelten sich jedoch auch andere motivgeschichtliche Stränge. So streben nicht alle Wasserfrauen nach dem Gewinn einer unsterblichen Seele.

Man betrachtet „Undinen oder Nixen“ oft als „Wesen, die Sehnsucht nach dem Menschlichen fühlen; sie wollen den träumenden, sich an die elementarischen Kräfte verlierenden Menschen in ihren Bereich zieDie Rabenschlacht beschreibt, wie eine „merminne“ namens Wâchilt den Menschenmann Wittich mit auf den Meeresgrund nimmt. Auch Simplicissimus wird ein solcher ‚Ausflug’ durch den Fürst der Wassergeister ermöglicht, indem dieser ihm einen Zauberstein zuwirft mit den Worten: „Nimm hin diß Kleinod | damit du etwas von uns und diesem See zu sagen wissest!“ (Grimmelshausen: Simplicissimus. S. 548).

Die „Wasser-Männlein“ zeigen Simplicissimus die Unterwasserwelt, wobei er per Zauberstein unter Wasser atmen und schnell schwimmen kann (ebd., S. 549). Sie vermitteln dem Menschen das nötige Wissen von der Elementarwelt. Aus diesem Grund zeigen sich auch bei Paracelsus die Elementargeister den Menschen.

Paracelsus vergleicht damit folgende Situation: „ein Fraw | die von eim laufft | dieselbig ist nicht ledig von ihrem Mann | noch der Mann von ihr | sondern es ist ein gantze Ehe | die nicht zertheilt ist | die auch niemandts scheiden mag in Ewigkeit | so lang das Leben ist“. (48) hen“.27 Dieser Typus der Wasserfrau (‚Verführerin’, ‚Sirene’) ist jedoch nicht der Hauptgegenstand dieser Arbeit, die sich wesentlich auf den Typus der erlösungsbedürftigen und damit nach der Ehe strebenden Wasserfrau konzentriert.

Diese Ehe des Menschenmannes mit der Wasserfrau tritt in der Forschung oft unter der Bezeichnung ‚Mahrtenehe’ auf:

Allgemein wird die Verbindung eines Menschen mit einem überirdischen Wesen nach der von Friedrich Panzer geprägten Bezeichnung Motiv der gestörten Mahrtenehe benannt. Sie folgt dem alten gemeingermanischen Namen für den nächtlichen Druckgeist – Mahr oder Mahrt. Dieses Wesen des Volksglaubens ist vorwiegend weiblichen Geschlechts. Gestört ist die Mahrtenehe insofern, als sie nach Lecouteux durch ein Tabu gekennzeichnet wird, dessen Verletzung Sanktionen, meist die Auflösung der Verbindung, nach sich zieht.28

Eine engere Definition dieses Begriffes gibt Stuby:

Unter Mahrtenehe versteht man die eheliche Verbindung einer ‘Jenseitigen’ (Schwanjungfrau, Wald- oder Wasserfrau) mit einem sterblichen, zum Zeitpunkt der ersten Begegnung hilfebedürftigen, vom Wege abgekommenen Mann, der durch das höhere Wesen aus seiner Notlage errettet wird. Die Jenseitige knüpft an ihr Ja-Wort die Bedingung der Einhaltung eines Tabus. Wird dies gebrochen, kehrt sie in ihren jenseitigen Bereich zurück.29 Aus diesen Definitionen wird ersichtlich, dass die Mahrte in erster Linie mit einer Fee oder Melusina assoziiert wird und nicht primär mit der Wasserfrau. Da sich die vorliegende Arbeit auf Wasserfrauen konzentriert, bezeichnet hier der Begriff ‚Mahrtenehe’ die Ehe oder eine eheähnliche Verbindung des Menschenmannes mit der Wasserfrau. In diesem Sinne fassen auch Lecouteux, Stauffer, Stuby und Vogel Fouqués UndiRudolf Meyer: Die Weisheit der deutschen Volksmärchen. Frankfurt a. M., 1981.

S. 210.

Stauffer: Undines Sehnsucht. S. 67, bezieht sich auf Claude Lecouteux: Das Motiv der gestörten Mahrtenehe als Widerspiegelung der menschlichen Psyche. In: Vom Menschenbild im Märchen. Hg. v. Heine Gehrts u. Herbert Ossowski. Kassel, 1980.

Bd. 1. S. 59-72.

Anna Maria Stuby: Liebe, Tod und Wasserfrau. Mythen des Weiblichen in der Literatur. Opladen, 1992. S. 68.

ne als eine Darstellung der ‚gestörten Mahrtenehe’ auf. Es gilt die Feststellung: Alle Wasserfrauen können als ‚Mahrten’ bezeichnet werden, da sie zum Typus der ‚übernatürlichen Frau’ gehören. Elisabeth Frenzel reiht die ‚Mahrtenehe’ unter den Motivkomplex ‚die dämonische Verführerin’ ein. Ihre Beschreibung der ‚Mahrtenehe’ folgt der üblichen Definition: Bei der Mahrtenehe würden „Liebes- oder auch Ehebände zwischen einem Mann und einem Elementarwesen, einem Vogelmädchen, einer Wasserfrau oder einer Fee, unter Bedingungen geschlossen werden, die sich dann für den Sterblichen als unerfüllbar erweisen, weil sie ein großes Maß blinden Vertrauens verlangen“.30 Im weiteren Sinne werden in dieser Arbeit alle Liebesbeziehungen des Menschenmannes mit Wasserfrauen als ‚Mahrtenehen’ bezeichnet, außer dem Typus der sehr kurzfristigen, letalen ‚Beziehung’ eines Mannes zu einer dämonischen Todesbotin. In diesem Fall bezweckt die Wasserfrau die sofortige Tötung des Mannes (Eichendorffs Sirenen, Heines Loreley). Freilich wäre es einfacher, das Motiv der Ehe mit der Wasserfrau ‚Undinenmotiv’ oder ‚Melusinenthema’ zu nennen, so wie Claude Lecouteux seine Abhandlung mit der Gleichsetzung von ‚Mahrtenehe’ und ‚Melusinenthema’ beginnt.31 Indessen eignet sich diese Bezeichnung nicht immer, weil sie zu spezifisch ist: Wie sollte man dann Eichendorffs ‚Meerfey’ oder ‚Hexe Loreley’ betrachten, wie die namenlosen Nixen bei Heine, Rückert, Fouqué und Droste-Hülshoff, wie die ‚Bräute’ und ‚Mümmele’ der Volkssage, und wie die Quellnymphen und -frauen bei Novalis, Tieck und Wagner? Darüber hinaus erscheint es bedenklich, dass Lecouteux Egenolfs Peter von Stauffenberg unter die MelusinenStoffe einreiht, da dieses Werk als ein Vorläufer des Undinen-Typus gilt.



Pages:     | 1 || 3 | 4 |   ...   | 6 |


Similar works:

«Corrosion monitoring in commercial CFBs Jouni Mahanen, Kyösti Vänskä, Edgardo Coda Zabetta Amec Foster Wheeler Varkaus, Finland Presented at 22nd international conference on fluidized bedconversion Turku Finland 16.6.2015 © Amec Foster Wheeler 2015. Corrosion monitoring in commercial CFBs Jouni Mahanen, Kyösti Vänskä, Edgardo Coda Zabetta * Amec Foster Wheeler, Power Systems and Technology, R&D Department, Relanderinkatu 2, FIVarkaus, Finland *) Corresponding author: phone: +358 (0)400...»

«Tractable Lineages on Treelike Instances: Limits and Extensions Antoine Amarilli LTCI, CNRS, Tel´com ParisTech, Universit´ Paris-Saclay e e antoine.amarilli@telecom-paristech.fr Pierre Bourhis arXiv:1604.02761v1 [cs.DB] 10 Apr 2016 CRIStAL, UMR 9189, CNRS, Universit´ Lille 1 e pierre.bourhis@univ-lille1.fr Pierre Senellart LTCI, CNRS, T´l´com ParisTech, Universit´ Paris-Saclay ee e & IPAL, CNRS, NUS pierre.senellart@telecom-paristech.fr Query evaluation on probabilistic databases is...»

«c e I n In d e p e le n n el den n i z ing E x c t P ubl is h i n g eco g R GOLD TOMMY DICK MAPS BY SIR MARTIN GILBERT Getting Out Alive Cover and book design by Jonathan Kremer Cover illustration by Sarah Lazarovic Cartography by Karen Van Kerkoerle Copyright © 2007 by The Azrieli Foundation and others. Copyright in individual works, parts of works and/or photographs included within this published work is also claimed by individuals and entities. All requests and questions concerning...»

«i CONFIRMED FUTURE TITLES! IN THE PIPELINE. YOUR BOOK HERE? AVAILABLE NOW! i (follow us @ twi er.com/hiivebooks) hiive The ZX Spectrum Book 1982 to 199X Recollections of the ZX Spectrum ● For many, the Sinclair ZX Spectrum was the first glimpse of the exciting “.for former ‘Spec-Chums’, this unique tribute to the world of possibilities opened up by affordable colour clash of yore will prove hard to resist.” home computing. EDGE Magazine ● Kick-starting the “.We’re looking...»

«Brisbane Water Secondary College Woy Woy Senior Campus Exceptional Learning Opportunities For All Our values : Respect, Commitment, Relationships August 2013 COMING UP P &C MEETINGS 19th August Trial HSC continues Wednesday 21st August 28th August Yr 9 into Yr 10 Parent Woy Woy Information Evening Drama Presentation Night Wednesday 18th September 5th September Year 10 Interview Day Umina 9th September Year 11 Exams commence HSC SHOWCASE 2013 Edward Street, Woy Woy NSW 2256 NSW Phone (02) 4341...»

«Extrinsic Value Orientation and Affective Forecasting: Overestimating the Rewards, Underestimating the Costs Kennon M. Sheldon, Alexander Gunz, Charles P. Nichols, and Yuna Ferguson University of Missouri–Columbia Abstract We examined affective forecasting errors as a possible explanation of the perennial appeal of extrinsic values and goals. Study 1 found that although people relatively higher in extrinsic (money, fame, image) compared to intrinsic (growth, intimacy, community) value...»

«Touching Spirit Bear Ben Mikaelsen DEDICATION This book is dedicated to Buffy, a seven-hundred-pound black bear who has become my own Spirit Bear. He taught me to be gentle and that I, too, am part of the Circle. Fall seven times, stand up eight. —JAPANESE PROVERB Contents Epigraph Part One Touching Spirit Bear Chapter 1 COLE MATTHEWS KNELT defiantly in the bow of the aluminum. Chapter 2 THE HEAVY LOAD of supplies caused the skiff to wallow. Chapter 3 COLE STARED SULLENLY into the fire, then...»

«QUADRENNIAL TECHNOLOGY REVIEW AN ASSESSMENT OF ENERGY TECHNOLOGIES AND RESEARCH OPPORTUNITIES Chapter 5: Increasing Efficiency of Building Systems and Technologies September 2015 5 Increasing Efficiency of Building Systems and Technologies Issues and RDD&D Opportunities The buildings sector accounts for about 76% of electricity use and 40% of all U. S. primary energy use and associated greenhouse gas (GHG) emissions, making it essential to reduce energy consumption in buildings in order to meet...»

«GUILD An exhibition of recent works by members of the Canberra Craft Bookbinders’ Guild Venue Civic Library Mezzanine Gallery, London Circuit, Canberra City 25 August – 17 September 2016 Monday – Friday 10.00am–5.30pm Saturday 10.00am–4.00pm Thank You Special thanks to Libraries ACT for its ongoing support of the exhibitions of the Canberra Craft Bookbinders’ Guild. Participating Bookbinders & Book Artists Nicky BAZLEY-SMITH Lee BRATT Dario CASTELLO Edith CSONTOS Lyndell DOBBS...»

«A Deep Variational Model for Image Segmentation Ren´ Ranftl1, Thomas Pock1,2 e Institute for Computer Graphics and Vision Graz University of Technology Safety & Security Department AIT Austrian Institute of Technology Abstract. In this paper we introduce a novel model that combines Deep Convolutional Neural Networks with a global inference model. Our model is derived from a convex variational relaxation of the minimum s-t cut problem on graphs, which is frequently used for the task of image...»

«Respect Responsibility Aspire WEBSITE: http://www.manlywest-p.schools.nsw.edu.au EMAIL: manlywest-p.school@det.nsw.edu.au P&C www.manlywestpandc.org.au Tel: 9948 2257 Fax: 9907 0342 Wednesday 27th May 2015 Term 2 Week 6 Principal’s Report STOP PRESS: There will be a mulching working bee on Sunday 31st May, 11—12:30 near oval. Mulch will now arrive on Thursday. Please BYO garden tools and water. Heart warming story Sometimes there are great stories to share that warm the heart. In previous...»

«DOE/EM-0557 Permeable Reactive Treatment (PeRT) Wall for Rads and Metals Subsurface Contaminants Focus Area Prepared for U.S. Department of Energy Office of Environmental Management Office of Science and Technology September 2000 Permeable Reactive Treatment (PeRT) Wall for Rads and Metals OST/TMS ID 2155 Subsurface Contaminants Focus Area Demonstrated at Monticello Mill Tailing Site Monticello, Utah Purpose of this document Innovative Technology Summary Reports are designed to provide...»





 
<<  HOME   |    CONTACTS
2017 www.abstract.dislib.info - Abstracts, online materials

Materials of this site are available for review, all rights belong to their respective owners.
If you do not agree with the fact that your material is placed on this site, please, email us, we will within 1-2 business days delete him.