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«Helena Malzew Menschenmann und Wasserfrau Ihre Beziehung in der Literatur der deutschen Romantik Bibliografische Information Der Deutschen Bibliothek ...»

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Helena Malzew

Menschenmann und Wasserfrau

Ihre Beziehung in der Literatur der deutschen Romantik

Bibliografische Information Der Deutschen Bibliothek

Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar.

Als Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der Philologischen

Fakultät III der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. vorgelegt von Helena Malzew aus Novosibirsk Gedruckt auf holz- und säurefreiem Papier, 100 % chlorfrei gebleicht.

© Weißensee Verlag, Berlin 2004 www.weissensee-verlag.de e-mail: mail@weissensee-verlag.de Alle Rechte vorbehalten Umschlagbild: Moritz von Schwind, Meerjungfrau auf einem Seepferd, (Hessisches Landesmuseum, Darmstadt) Printed in Germany ISBN 3-89998-047-6 Gliederung A. Einführung 9

1. Gegenstand der Arbeit. Definitionen, Kategorien und Vorgehensweise 9

a) Begriffsbestimmungen und Wesensmerkmale 9

b) Eingrenzung des Themas 21

c) Stand der Forschung 24

2. Aufgaben und Ziele der vorliegenden Studie 29 B. Hauptteil 35 I. Zur Wasserfrau in der europäischen Literaturund Kulturgeschichte 35

1. Wasserfrauen im europäischen Kontext: von den Anfängen bis zur Romantik 35

a) Antike Darstellungen: Sirenen, Nereiden, Nymphen 35

b) Keltisch-englische Feen und Elfen 40

c) Slavische Wasserfrauen 48

2. Geistesgeschichtliche Hintergründe für die ‚Konjunktur’ des Motivs der Wasserfrau in der deutschen Romantik 56

a) Epochenbezüge 56

b) Die Wasserfrau und ‚das Wunderbare’ – philosophische Hintergründe 58

3. Spezifische physiologische Ausprägungen der Wasserfraugestalt in der Romantik: Genese und Zusammensetzung 66

4. Die Funktionen der Wasserfrau (mit Ausnahme von Liebesbeziehungen) 77

a) Wasserfrau als archaische Göttin und ‚magna mater’ 77

b) Wasserfrau als Helferin / Spenderin 82

c) Wasserfrau als utopischer Entwurf 87 aa) Die irreale Wasserfrau 87 bb) Die glorifizierte Wasserfrau 91 cc) Androgyn: Wasserfrau a

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Danksagungen Die vorliegende Arbeit hätte ohne die Unterstützung der Landesgraduiertenförderung nicht geschrieben werden können: Daher sei ihr an dieser Stelle besonderer Dank ausgesprochen. Meinem Doktorvater PD Dr.

Dieter Martin gilt mein aufrichtiger Dank: Er hat meine Dissertation von Anfang an betreut; seine Ideen waren für den Fortgang der Arbeit von der größten Bedeutung. Ebenso danken möchte ich meinem Zweitgutachter Prof. Dr. Achim Aurnhammer, der mich während des Studiums unterstützt hat. Schließlich möchte ich meiner Mutter dafür danken, dass sie stets ermutigend an meiner Seite stand.

A. Einführung

1. Gegenstand der Arbeit. Definitionen, Kategorien und Vorgehensweise Gegenstand dieser Arbeit sind die Beziehungen zwischen Menschenmann und Wasserfrau in der deutschen Romantik. Behandelt wird somit ein Schlüsselmotiv der deutschen romantischen Literatur, denn dem Motiv der Wasserfrau begegnet man bei fast allen romantischen Autoren mehrfach. Viele Autoren machten produktiven Gebrauch vom Motiv der Wasserfrau und ihrer meist unglücklichen Beziehung zum Menschenmann.

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a) Begriffsbestimmungen und Wesensmerkmale

Als ‚Wasserfrau’, ‚Undine’ oder ‚Nixe’ bezeichnet man allgemein menschliche oder menschenähnliche Wesen weiblichen Geschlechts, die eine nahe Verbindung zum Wasserelement haben. Die Herkunft der Bezeichnung ‚Undine’ geht aus den Quellen nicht hervor. Es ist ungewiss, ob Paracelsus sie vom lateinischen ‚unda’ (‚Welle’) ableitete.1 Der Name ‚Undine’ bezeichnete bei Paracelsus eine Gattung der Wassergeister und wurde in der deutschen Literatur wohl erstmals von Christoph Wieland 1764 in Bezug auf eine einzelne Wasserfrau gebraucht, jedoch in der französischen Form ‚Ondine’.2 Diesen Kunstgriff variiert 1811 Achim von Arnim: Er lässt eine Wasserfrau behaupten, ‚Nixe’ sei ihr Eigenname gewesen, der erst später „allgemein für die Geister der Wasser“ verwendet worden sei.3 Auch die Herkunft des Wortes ‚Nixe’ ist strittig.

Vielleicht stammt es vom ägyptischen ‚nicchus’ (Krokodil) ab. Jedenfalls hängt es mit ‚Nikolaus’ (Beschützer der Gewässer) zusammen. Die „Die übliche Ableitung des Namens Undine von lat. Unda (= Welle) ist wohl eine Konstruktion“ (Meyers Enzyklopädisches Lexikon. Mannheim, 9, 1979. Bd. 24, S.

148).

Christoph Martin Wieland: Die Abenteuer des Don Sylvio von Rosalva. 1. Fassung.

Hg. v. S. A. Jørgensen. Stuttgart, 2001. S. 362.

Achim von Arnim: Werke in sechs Bänden. Hg. v. Roswitha Burwick u.a. Bd. 1:

Hollin’s Liebesleben. Gräfin Dolores. Hg. v. Paul M. Lützeler. Frankfurt a. M., 1989.

4. Abteilung. 13. Kapitel. S. 569.

Bezeichnung ‚Nymphe’ dagegen geht auf die indogermanische Wurzel ‚sneubh’ zurück – mit der Bedeutung von ‚freien, heiraten’.4 Als ‚Undine’ gilt ein „zuerst von P. A. Th. Paracelsus erwähnter weiblicher Elementargeist, der (wie nach mittelalterlichem Volksglauben alle Seejungfrauen) unbeseelt gedacht wurde, aber durch Vermählung mit einem irdischen Mann eine Seele erhalten konnte“.5 Romantische Vorstellungen von Wasserfrauen als Elementargeistern des Wassers gehen somit auf das 16. Jahrhundert zurück – auf die Ausführungen des Theophrastus von Hohenheim, genannt Paracelsus. Die Kosmologie des 16. Jahrhunderts nahm die Existenz der vier Grundsubstanzen Wasser, Erde, Luft und Feuer an. Diese Elemente hielt man für belebt. Ihnen wurden seit Paracelsus bestimmte Lebewesen zugeordnet, die darin ihre Wohnsitze hatten. Nach Paracelsus sind die Elemente „Chaos [Lebensraum] für die Lebewesen“. „Deshalb und wegen des in der Renaissance verbreiteten Glaubens der Naturmächte als ‘Wesen’ gehört zu der Vier-Elementenlehre bei Paracelsus diejenige von den Elementargeistern“.6 Eine spezielle „Elementargeisterlehre innerhalb der allgemeinen Dämonologie entwickelte sich bei den Neuplatonikern [...]. Die Wichtigkeit des Themas der Belebung und Beseelung des Kosmos und insbesondere der Elemente im 15. und auch 16. Jahrhundert führte zu personenhaften Verdichtungen, die auch einzelne Züge antiker Gottheiten tragen können“.7 Das griechische Lexem ‚nymphe’ bedeutete „Braut, heiratsfähiges Mädchen“ (Julius Pokorny: Indogermanisches etymologisches Wörterbuch. 1. Bd. Bern u. München,





1959. S. 977f.).

Meyers Enzyklopädisches Lexikon. Bd. 24. S. 148. Eine ‚Undine’ ist demnach ein Wassergeist. Doch die Definition der ‚Wassergeister’ im Meyers Lexikon bringt wenig Klarheit: „Wassergeister – Geister bzw. Gottheiten, die Macht über das Wasser haben, z.T. auch in ihm leben“ (Bd. 25, S. 53). Wasserfrauen werden oft als Gebieterinnen über die Gewässer geschildert, doch größtenteils nicht als Gottheiten, sondern als Menschen oder zumindest sehr menschenähnliche Wesen. Nach Brockhaus hat Undine „menschlich[e] Gestalt“ (Brockhaus: Die Enzyklopädie. Bd. 22. S. 576). Die Frage nach dem Leib der Wassergeister wird jedoch weder in Meyers Lexikon noch in Brockhaus gestellt.

Isabelle-Gloria Stauffer: Undines Sehnsucht nach der Seele. Über Paracelsus’ Konzeption der Beseelung von Elementargeistern im Liber de nymphis, sylphis,[...]. In:

Nova Acta Paracelsica 13, (1999). S. 49-101, hier S. 56.

Ebd., S. 54. In diesen Worten von Stauffer steckt ein merkwürdiger Widerspruch zu ihrer eigenen Behauptung: „Die Elementargeister galten als gefallene Engel, die in den Elementargeister sind demnach personifizierte Naturkräfte. Sie besitzen zwar Leib und Geist (den ‚siderischen Leib’), doch keine unsterbliche

Seele. Paracelsus berichtet darüber:

Also do auch die ding vor unsere Augen genugsam gestellt werden: Als nemlich von Wasserleuten | die kommen auß ihren Wassern herauß zu uns | lassen sich kennen | und handeln und wandeln mit uns [...]. Nun aber Menschen sinds | aber allein im Thier | ohn die Seel8.

[...] Auß dem folgt nun | daß sie Pestilentz | Febres, Pleureses, und all Kranckheiten des Himmels haben | als wol als wir sie haben | unnd müssen in all wege mit uns heben unnd legen | dieweil sie doch Menschen sindt: Allein vor dem

Gericht GOTTES in der Aufferstehung | so sind sie Viech | und nicht Menschen. Aber der Person halben sollen ihr wissen | daß sie underschieden sind:

Die Wasserleut halten Menschen Person gleichmessig | beyd Frawen und Mannen: die Sylvestres halten do die form nicht. (32) Elementargeister sehen aus wie Menschen (zumindest Wassergeister), sind menschlichen Gebrechen ausgeliefert und müssen sterben. IsabelleGloria Stauffer schließt aus Paracelsus’ Behauptung auf „eine Art von elementarischem Leib“, die den Elementargeistern eigen sei.9 Der ‚elementarische’ Leib der Elementargeister soll nur aus einem Element bestehen. Je gröber das ‚Chaos’ (Lebensraum) des Elementargeistes ist, desto feiner und immaterieller ist sein Leib. Deshalb folgert IsabelleElementen hängengeblieben waren“ (ebd., S. 65). Unter den Romantikern war diese These offenbar wenig verbreitet. Parallelen dazu finden sich in E.T.A. Hoffmanns Goldnem Topf, jedoch vor allem im Bezug auf den männlichen Geist Salamander. Die Vermutung, eine Undine könnte ein gefallener Engel sein, erscheint widersinnig im Hinblick auf die Darstellung der Wasserfrau. Im Gegenteil, sie kann stellvertretend für die ‚naturnahe’ Menschheit vor dem Fall stehen. Nur bei Melusina kann man tatsächlich von einem ‚Fall’ bzw. Fluch sprechen, von dem sie durch die Ehe erlöst werden soll. Undine will zwar ebenso ‚erlöst’ werden, doch ist ihr aquatisches Dasein eher dem Paradies zu vergleichen, als ‚die Seele’, das Bewusstsein noch nicht war und das Ich in kindischer Unwissenheit ruhte. Von einer ‚Schuld’ seitens Undine kann man nicht sprechen.

Theophrasti Hohenheimensis [Paracelsus]: Liber de nymphis, sylphis, pygmaeis et salamandris, et de caeteris spiritibus. Faks. der Ausgabe Basel, 1590. Hg. v. Gunhild Pörksen. Marburg an der Lahn, 1996. S. 38. Im folgenden wird nach dieser Ausgabe durch Seitenangaben im laufenden Text zitiert.

Stauffer: Undines Sehnsucht. S. 60.

Gloria Stauffer: „So kann der elementarische Leib der Undinen nicht aus Wasser bestehen, da seine Konsistenz durch ein umgekehrt proportionales Gesetz bestimmt wird“.10 Indessen scheinen Paracelsus-Rezipienten weder diese Folgerung gemacht, noch sich eng an Paracelsus gehalten zu haben. Agrippa von Nettesheim behauptet, dass Wassergeister Körper aus Feuer- und Wassergemisch hätten,11 und Wieland lässt eine ‚Ondine’ ihr Wesen folgendermaßen beschreiben: Sie sei „eine von denjenigen Feen“, „die man Ondinen nennt, weil sie das Element des Wassers bewohnen, aus dessen subtilsten Atomen ihr Wesen zusammen gesetzt ist“.12 Bei den Romantikern besitzen Wassergeister entweder menschliche Körper, oder sie bestehen aus Wasser in unterschiedlichen Formen.

Eines der besten Beispiele dieser Art liefert Undine von Fouqué.13 Diese

signifikante Abweichung von Paracelsus erklärt Matthias Vogel:

Obgleich der Wasserfrau im 19. Jahrhundert in Literatur und Kunst öfter ein grob materieller Leib denn ein ätherischer eignet, steht außer Zweifel, daß ihr äußeres Erscheinungsbild eine semantisch symbolhafte Qualität hat. Die Wasserfrau als Signum naturhafter Kräfte ist bis zu einem gewissen Grad mit den Gegenständen und Begriffen identisch, die sie anzeigt.14 Ebd.

„Eine Art Körper besteht nur aus Feuer und kann nicht gesehen werden [...] kommt etwas Wasser hinzu, so entsteht eine dritte Körpergattung, von der die Wassergeister ihren Namen haben, die manchmal sichtbar werden“ (Heinrich C. Agrippa von Nettesheim: Magische Werke. Einleitung in die Lehre von den sublunarischen Dämonen.

4. Aufl. Wien, o. J. Bd. 3. S. 118f.).

Wieland: Don Sylvio. S. 364.

So hat Kühleborn aus der Erzählung Undine von Fouqué „das weiße, sprudelnde Antlitz auf einem eben so weißen, höchst riesenmäßigen Körper“ (Friedrich de la Motte-Fouqué: Sämtliche Romane und Novellenbücher. Hg. v. Wolfgang Möhrig. Hildesheim u.a., 1992. Bd. 2: Der Todesbund. Undine. Nachdruck der Ausgaben Halle 1811 und Berlin 1811. S. 46). Huldbrand denkt bisweilen, Kühleborn sei „ein wandelnder Springbronn“ (ebd.), und Undine bezeichnet Onkel Kühleborn als „Bach“: „Ich tauche mich in diesen Bach, der mein Oheim ist“ (S. 86).

Matthias Vogel: Melusina... das läßt aber tief blicken. Studien zur Gestalt der Wasserfrau in dichterischen Zeugnissen des 19. Jahrhunderts. Bern u.a., 1989. S. 3.

Paracelsus’ Beschreibung des ‚subtilen Fleisches’ der Elementargeister fällt zum Großteil mit neuzeitlichen Beschreibungen der Gespenster zusammen: Sie altern nicht, sie können durch die Wände gehen, ihr Körper ist resistent gegen Feuer und Wasser. Der gravierendste Unterschied zwischen Elementargeistern und Gespenstern besteht in der Sterblichkeit der ersteren, obwohl ihre Lebensdauer 300 Jahre betragen kann.15 Biologisch sind sie (nach Paracelsus) genauso real wie Menschen, haben die gleichen Bedürfnisse: Sie müssen atmen, schlafen und wachen, Hunger und Durst stillen. Sie können mit Hilfe ihrer Sinnesorgane die Welt wahrnehmen, wie Menschen sie wahrnehmen.16 Sie können Kinder gebären, mit Ausnahme von Sirenen, die unfruchtbar sind.17 Der größte Unterschied zwischen den Elementargeistern und den Menschen liegt aber darin, dass die Elementargeister keine Seele besitzen: „Nun aber sind sie Menschen, aber allein im Tierischen, ohne die Seele“. (101) Von dieser Annahme leitet Paracelsus die Erlösungsbedürftigkeit der Wasserfrauen ab: Sie streben nach einer Seele, können diese jedoch nur bei der Heirat mit einem Menschenmann erwerben – vorausgesetzt, der Mann bleibt der Wasserfrau bis zum Tod treu. Paracelsus behauptet, „dass auch solche Frauen Seelen empfangen, indem sie vermählt werden, An diese Angabe von Paracelsus hält sich auch Hans Chr. Andersen in Den lille Havfrue. Nach Grimmelshausen können die Wassergeister sogar bis 500 Jahre alt werden (Hans J. Chr. von Grimmelshausen: Der Abentheurliche Simplicissimus Teutsch.

Reprint d. Erstausgabe [1668]. Hg. v. Martin Bircher. Weinheim, 1988. 5. Buch. 12.

Kapitel. S. 575).



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